Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland
HomeRegionalBerlin

Berlin: Bushido positiv auf Corona getestet – Clan-Prozess vorerst unterbrochen


Bushido positiv auf Corona getestet – Clan-Prozess unterbrochen

Von Daniel Krause

Aktualisiert am 28.10.2020Lesedauer: 1 Min.
Nachrichten
Wir sind t-online

Mehr als 150 Journalistinnen und Journalisten berichten rund um die Uhr für Sie über das Geschehen in Deutschland und der Welt.

Der Rapper Bushido mit Maske im Gerichtssaal: Er ist positiv auf das Coronavirus getestet worden.
Der Rapper Bushido mit Maske im Gerichtssaal: Er ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. (Quelle: Olaf Wagner/Archivbild/imago-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Das schaut Berlin auf
Netflix
1. WednesdayMehr Infos

t-online präsentiert die Top Netflix Serien.Anzeige

Der Rapper Bushido hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Das hat auch Auswirkungen auf einen laufenden Prozess gegen den Berliner Clanchef Arafat Abou-Chaker.

Eigentlich sollte am Mittwoch der Prozess gegen Clanchef Arafat Abou-Chaker und drei seiner Brüder am Kriminalgericht Moabit fortgesetzt werden. Rapper Bushido – der als Nebenkläger auftritt – ist aber positiv auf das Coronavirus getestet worden, wie er am Dienstagabend auf Instagram mitteilte. Deshalb müsse der Prozesstag verschoben werden, sagte eine Gerichtssprecherin gegenüber t-online.


Prozess gegen Abou-Chaker: Zahlreiche Rapper sagen aus

Arafat Abou-Chaker: Der Clan-Chef und ehemalige Geschäftspartner von Bushido ist Hauptangeklagter. Er soll den Rapper unter anderem bedroht, beschimpft und verletzt haben.
Rapper Bushido, mit bürgerlichem Namen Anis Ferchichi: Er ist Nebenkläger im Prozess. 2017 hat er die geschäftliche und private Beziehung zum Abou-Chaker-Clan aufgelöst.
+7

Am Montag wurde der Rapper, der mit bürgerlichem Namen Anis Ferchichi heißt, noch als Zeuge vernommen. Er hatte ausgesagt, wie es zum Bruch zwischen ihm und Clanchef Arafat Abou-Chaker kam. Allerdings galt zu diesem Zeitpunkt bereits eine Maskenpflicht und der Mindestabstand, wie die Gerichtssprecherin weiter ausführte. Auch sei – wie vom Arbeitsmedizinischen Zentrum empfohlen – regelmäßig gelüftet worden.

Die Justizbeamten, die unmittelbaren Kontakt zu Bushido hatten, wurden von den zuständigen Gesundheitsämtern in Quarantänegeschickt, wie das Gericht am Mittwochnachmittag mitteilte. Die Protokollführerinnen befänden sich in Eigenquarantäne. Nächster Prozesstag ist voraussichtlich der 11. November – die Termine in der kommenden Woche entfallen.

Clanchef Arafat Abou-Chaker wird unter anderem schwere räuberische Erpressung, Freiheitsberaubung und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Drei seiner Brüder stehen als Gehilfen oder Mittäter vor Gericht.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
  • Telefonat mit der Pressesprecherin der Berliner Gerichte (Strafrecht)
  • E-Mail aus der Pressestelle der Berliner Gerichte
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Von Jannik Läkamp
Arafat Abou-ChakerBushidoCoronavirusInstagram

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website