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Berlin: Müller nennt Corona-Beschlüsse "schweren Weg"

Nach Corona-Krisengipfel  

Müller nennt Corona-Beschlüsse "schweren Weg"

28.10.2020, 18:57 Uhr | dpa

Berlin: Müller nennt Corona-Beschlüsse "schweren Weg". Michael Müller (SPD): Berlins Regierender Bürgermeister hält die von Bund und Ländern beschlossenen Corona-Beschränkungen für angemessen.  (Quelle: dpa/Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/Archivbild)

Michael Müller (SPD): Berlins Regierender Bürgermeister hält die von Bund und Ländern beschlossenen Corona-Beschränkungen für angemessen. (Quelle: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/Archivbild/dpa)

Bundesweiter Teil-Lockdown: In einem Krisengipfel haben Bund und Länder drastische Corona-Einschränkungen beschlossen. Die hält auch Berlins Regierender Bürgermeister für richtig.

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hält den für November geplanten bundesweiten Teil-Lockdown zur Eindämmung der Corona-Pandemie für richtig und sachgerecht. "Das wird ein schwerer Weg, jetzt diese Beschlüsse umzusetzen", sagte er am Mittwoch nach Video-Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder. "Wir wissen alle, was das bedeutet, was das für Zumutungen und Einschränkungen für die Menschen sind."

Aber: "Wenn wir jetzt zugucken, werden wir vielen Menschen nicht helfen können", unterstrich Müller. In Berlin würden die Intensivbetten jetzt schon wieder mindestens genauso stark genutzt wie zu Beginn der Pandemie – mit stark steigender Tendenz. "Das ist nichts Abstraktes mehr." Es gehe um die Gesundheit und um Menschenleben. Deshalb sei es angemessen, in dieser Situation noch einmal diesen harten Weg zu gehen und solidarisch zu sein.

"Es sind harte Maßnahmen, aber es handelt sich um vier Wochen"

Aus Sicht Müllers ist es richtig und wichtig, Schulen und Kitas weiter offenzuhalten. In der ersten Phase der Pandemie habe sich gezeigt, dass Kita- und Schulschließungen dramatische soziale Folgen haben könnten. Wichtig sei ihm zudem, dass die Wirtschaft weiter unterstützt werde.

"Es sind harte Maßnahmen, aber es handelt sich um vier Wochen", sagte Müller. Natürlich werde es Menschen geben, die sagen, das sei eine lange Zeit, womöglich eine zu lange Zeit. Aber die Hoffnung sei, dass es durch die Maßnahmen eine Chance gebe, die aktuelle dramatische Entwicklung der Pandemie zu entschärfen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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