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Schärfere Regeln in Dresden: Inzidenz in Sachsen gesunken

Berlin  

Schärfere Regeln in Dresden: Inzidenz in Sachsen gesunken

31.07.2021, 09:56 Uhr | dpa

Schärfere Regeln in Dresden: Inzidenz in Sachsen gesunken. Sommer in Dresden

Menschen die Masken tragen laufen auf dem Neumarkt vor der Frauenkirche entlang. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa (Quelle: dpa)

In Dresden muss beim Shoppen wieder Maske getragen werden. Die Zahl der Neuansteckungen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche hatte in der Landeshauptstadt mehrere Tage in Folge über dem Wert von 10 gelegen. Zudem greifen Kontaktbeschränkungen: Maximal zehn Menschen dürfen sich treffen. Familienfeiern, Eheschließungen und Beerdigungen sind nur noch für bis zu 50 Personen zulässig, wobei Geimpfte und Genesene nicht mitzählen. In einigen Bereichen gilt auch wieder eine Testpflicht.

Am Samstag lag der Wert in Dresden laut Robert Koch-Institut (RKI) bei 9,3. Für Lockerungen muss die Inzidenz aber an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter 10 liegen.

Leipzig hatte am Samstag den höchsten Inzidenzwert in Sachsen mit 13,0 und lag den vierten Tag in Folge über 10. Am Sonntag werden die verschärften Maßnahmen zur Maskenpflicht und Kontaktbeschränkungen veröffentlicht, am Dienstag greifen sie dann, wie ein Stadtsprecher ankündigte.

Sachsen hatte als erstes Bundesland die Maskenpflicht im Einzelhandel gelockert. Seit dem 16. Juli dürfen Kunden - bei einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 10 und wenn es der Abstand hergibt - ohne Maske in die Geschäfte gehen. Auch in Lokalen, Hotels oder Kulturstätten darf man sich bei einer Inzidenz unter 10 maskenlos bewegen.

Landesweit ist die Corona-Inzidenz in Sachsen leicht gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) wies den Wert am Samstag mit 6,3 aus, nachdem dieser am Freitag bei 6,7 gelegen hatte. Damit hat der Freistaat die drittniedrigste Inzidenz aller Bundesländer. Nur die Nachbarn Sachsen-Anhalt (5,3) und Thüringen (4,8) liegen darunter. Der bundesweite Wert ist gegenüber dem Vortag wieder leicht gestiegen - von 16,5 auf 16,9.

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