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Vor Spiel gegen Union Berlin: East Side Gallery mit Feyenoord-Schriftzug besprüht

Vor Spiel gegen Union Berlin  

East Side Gallery mit Feyenoord-Schriftzug besprüht

03.11.2021, 16:19 Uhr | AFP, dpa, t-online, ASS

Vor Spiel gegen Union Berlin: East Side Gallery mit Feyenoord-Schriftzug besprüht. Der Feyenoord-Schriftzug an der East Side Gallery: Zwei Männer mit Farbe an den Händen wurden festgenommen.  (Quelle: imago images/Matthias Koch)

Der Feyenoord-Schriftzug an der East Side Gallery: Zwei Männer mit Farbe an den Händen wurden festgenommen. (Quelle: Matthias Koch/imago images)

Vor dem Conference-League-Spiel zwischen Union Berlin und Feyenoord Rotterdam ist die Berliner East Side Gallery mit einem Schriftzug des niederländischen Klubs übersprüht worden. Die Sicherheitslage ist angespannt.

Die East Side Gallery in Berlin ist mit dem Schriftzug des niederländischen Fußballklubs Feyenoord Rotterdam beschmiert worden. Zwei 21 und 25 Jahre alte tatverdächtige Männer wurden in der Nacht zum Mittwoch festgenommen, wie die Polizei mitteilte. Ein Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma hatte den Angaben zufolge das vermummte Duo beim Beschmieren der Mauerteile beobachtet.

Alarmierte Einsatzkräfte stellten den rund 18 mal zwei Meter großen Schriftzug fest und entdeckten in der Umgebung die beiden Verdächtigen. Die Beamten stellten bei diesen Farbreste an den Händen fest und beschlagnahmten mehrere Spraydosen. Die Männer wurden in Gewahrsam genommen.

Berlin: Graffiti mit "Ultra Union"-Schriftzug übersprüht

Wie der RBB berichtet, besitzen beide die niederländische Staatsbürgerschaft und könnten noch am Mittwoch einem Haftrichter vorgeführt werden. 

Inzwischen ist der Schriftzug teilweise mit grauer Farbe übersprüht worden, wie auf Bildern zu erkennen ist. Darauf steht in schwarzer Farbe "Ultras Union!".

Ein Schriftzug an der East Side Gallery ist mit grauer Farbe übersprüht, darauf steht "Ultras Union": Zuvor hatte hier ein Schriftzug des niederländischen Fußballklubs Feyenoord Rotterdam gestanden. (Quelle: Reuters/Annegret Hilse)Ein Schriftzug an der East Side Gallery ist mit grauer Farbe übersprüht, darauf steht "Ultras Union": Zuvor hatte hier ein Schriftzug des niederländischen Fußballklubs Feyenoord Rotterdam gestanden. (Quelle: Annegret Hilse/Reuters)

Die East Side Gallery ist eine dauerhafte Open-Air-Galerie auf dem längsten noch erhaltenen Teilstück der Berliner Mauer. Sie steht unter Denkmalschutz. Nach dem Mauerfall haben an dieser Stelle 118 Künstler aus 21 Ländern das politische Geschehen kommentiert – unter anderem mit einem aufgemalten Trabi, der die Mauer durchbricht.

Angespannte Sicherheitslage vor Conference-League-Spiel im Olympiastadion 

Am Donnerstagabend trifft der 1. FC Union Berlin im Conference-League-Rückspiel im Olympiastadion erneut auf den niederländischen Klub Feyenoord Rotterdam. Nach den gewaltsamen Zwischenfällen rund um das Hinspiel setzen die Köpenicker und die Berliner Sicherheitskräfte auf eine strikte Trennung der Fan-Gruppen.

"Uns ist der Umstand bekannt, welche Fans mitreisen und welche Fans zu erwarten sind. Wir sind gut aufgestellt", hieß es am Mittwoch von den Berliner Sicherheitskräften. Aus strategischen Gründen wurden noch keine Details des Einsatzkonzepts wie die Anzahl der Beamten mitgeteilt. Union bestätigte, mit 800 Ordnern eine Rekordzahl an privatem Sicherheitspersonal aufzubieten.

Bereits am Mittwochnachmittag traten Feyenoord-Fans am Hackeschen Markt aggressiv auf und zündeten Bengalos. Am Hauptbahnhof waren zuvor schon Rauchbomben gezündet worden.

Für die Partie im Berliner Olympiastadion sind kurzfristig 30.000 Fans und damit 5.000 mehr als zuletzt zugelassen. Union spielt damit vor einer eigenen Europacup-Rekordkulisse. 2.000 Karten für Union-Mitglieder standen am Mittwochnachmittag noch zur Verfügung. Zwei Fanblocks müssen derweil nach den antisemitischen Beleidigungen durch Union-Fans beim 3:0-Sieg gegen Maccabi Haifa Ende September geschlossen bleiben und mit einem UEFA-Banner gegen Rassismus versehen werden.

5.200 statt der ursprünglich geplanten 2.800 Karten gingen an Fans des niederländischen Traditionsclubs. "Natürlich machen wir uns Sorgen darüber, ob es gut geht. Wir fordern auch jeden auf, sich in Berlin gut zu benehmen. Sonst schaden sie dem Club enorm", erklärte der Feyenoord-Aufsichtsratsvorsitzende Toon van Bodegom nach der Kontingenterhöhung. Man habe aber "nicht nur Problemfans, sondern auch sehr positive".

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