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Messerangriff in Berlin – Polizei gibt Schuss ab

Von t-online
Aktualisiert am 01.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Polizisten kontrollieren eine Gruppe Jugendlicher am Brandenburger Tor: In Berlin kam es zu Angriffen auf Einsatzkräfte.
Polizisten kontrollieren eine Gruppe Jugendlicher am Brandenburger Tor: In Berlin kam es zu Angriffen auf Einsatzkräfte. (Quelle: Christophe Gateau/dpa-bilder)
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In der Silvesternacht kam es in Berlin zu Angriffen gegenüber Rettungskräften und Polizei. Auch ein Schuss ist gefallen.

Die Polizei Berlin sprach am Neujahrsmorgen von einer "vergleichsweise ruhigen" Silvesternacht. Dennoch kam es zu zahlreichen Einsätzen im gesamten Stadtgebiet.

Ungewöhnlich massiv war in diesem Jahr die Gewalt gegen Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei. Teils mussten die Brandbekämpfer der Berliner Feuerwehr durch größere Polizeieinheiten mit Schutzschildern und Helmen abgeschirmt werden, damit sie in Ruhe ihre Arbeit erledigen konnten.

Berliner Polizei fahndet nach Messerstecher

Ein junger Mann ist in Berlin-Moabit bei einer Auseinandersetzung mit einem Messer schwer verletzt worden. Laut Aussagen von Zeugen soll der 20-Jährige mit einem anderen Mann aneinandergeraten sein. In der Folge soll der Tatverdächtige ein Messer gezogen und zugestochen haben, wie die Polizei am Neujahrstag weiter mitteilte. Anschließend floh der Angreifer vom Ort des Geschehens. Der junge Mann kam mit einer schweren Verletzung am Unterarm in ein nahes Krankenhaus und musste dort notoperiert werden.

Im weiteren Verlauf stellte die Polizei zwei Jugendliche, die verdächtigt werden, mit der Tat im Zusammenhang zu stehen. Der 16-Jährige und ein 19-Jähriger hatten zunächst versucht, sich einer Festnahme zu entziehen, wie es von der Polizei hieß.

Erst nach Abgabe eines Schusses in die Luft durch Einsatzkräfte wurden die beiden gefasst. Weitere Ermittlungen brachten die Identität des noch flüchtigen mutmaßlichen Messerstechers ans Licht. Die Fahndung nach dem Tatverdächtigen und Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauerten an.

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Silvester in Berlin: Angriffe auf Einsatzkräfte

Die Feuerwehr zählte insgesamt zehn Übergriffe, davon acht mit Pyrotechnik. Im Vorjahr hatte es nach Angaben der Feuerwehr fünf solcher Angriffe gegeben. Zum Vergleich: In der Silvesternacht 2019/20, in der es noch keine Corona-Restriktionen bis hin zu Böllerverboten gab, war es nach Angaben der Feuerwehr zu 24 Übergriffen auf Einsatzkräfte gekommen.

Wie ein Reporter berichtet, sollen in der Nacht auf Samstag im Stadtteil Neukölln zwei Männer Polizisten mit Schreckschusswaffen angegriffen und auf die Beamten gefeuert haben. Diese konnten die beiden Angreifer aber überwältigen und festnehmen.

Polizisten in Berlin: In der Silvesternacht kam es in der Hauptstadt zu Übergriffen auf Einsatzkräfte.
Polizisten in Berlin: In der Silvesternacht kam es in der Hauptstadt zu Übergriffen auf Einsatzkräfte. (Quelle: Christophe Gateau/dpa-bilder)

"Dieses Verhalten ist nicht zu rechtfertigen", betonte Feuerwehr-Chef Homrighausen. "Wir eilen Menschen in Not zu Hilfe und werden selbst mit Böllern beschossen und beworfen." Er danke ausdrücklich allen 1.490 haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräften.

Trotz der insgesamt ruhigen Nacht und bundesweiten Verkaufsverbotes wurde verhältnismäßig viel Feuerwerk in den Berliner Straßen gezündet. Diverse Raketen zischten um Mitternacht gen Himmel. Überall knallte und blitze es auf den Straßen.

12 Verletzte bei Explosion in Friedrichshagen

Insgesamt registrierte die Feuerwehr im zweiten Corona-Jahr mehr Silvestereinsätze als noch in 2020. Zwischen 19 Uhr und 6 Uhr rückte sie 1.026 Mal aus – im Vorjahr waren es 164 Einsätze weniger. Sie bekämpfte 219 Brände, wie Landesbranddirektor Karsten Homrighausen am Samstag bilanzierte. Hinzu kamen 755 Rettungsdiensteinsätze.

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Herausragend war dabei ein Einsatz in Friedrichshagen, bei dem auf einer privaten Silvesterparty 12 Menschen bei der Explosion von illegalem Feuerwerk verletzt wurden. Der jüngste Verletzte ist laut Feuerwehr ein elfjähriger Junge. Elf Verletzte wurden ins Krankenhaus gebracht.

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