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Einschüchterungsversuche?: Berliner LKA ermittelt zu Einbruch bei Ukraine-Helfer


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Offenbar Einschüchterungsversuche gegen Ukraine-Helfer

Von t-online, ASS

23.03.2022Lesedauer: 2 Min.
Freiwillige sortieren Hilfsgüter für die Ukraine (Symbolbild): Unbekannte brachen in die Wohnung eines Berliner Helfers ein.
Freiwillige sortieren Hilfsgüter für die Ukraine (Symbolbild): Unbekannte brachen in die Wohnung eines Berliner Helfers ein. (Quelle: Wolfgang Maria Weber/imago-images-bilder)
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Bundesweit engagieren sich Freiwillige dieser Tage für die Versorgung von Kriegsflüchtlingen und Hilfe für die Ukraine. Doch in Berlin fürchten sich Helfer vor Angriffen. Das LKA ermittelt bereits zu einem Einbruch.

Nach einem Bericht des WDR und der "SZ" sind Unbekannte am 14. März in die Berliner Wohnung eines Helfers, der Hilfstransporte von Deutschland in die Ukraine organisiert, eingebrochen. Dabei soll zwar nichts gestohlen worden sein, der Mann habe jedoch weißes Pulver entdeckt, das im Badezimmer verteilt worden war. Zudem seien alte Kassenbons aus dem Müll gefischt und auffällig in der Wohnung platziert worden, berichten WDR und "SZ".

Demnach ermittle inzwischen auch das Berliner Landeskriminalamt (LKA) in dem Fall. Auch die Sicherheitsabteilung der ukrainischen Botschaft in Berlin sei informiert. Eine Polizeisprecherin bestätigte auf Nachfrage von t-online, dass es Ermittlungen zu dem Einbruch gebe. Nähere Details nannte sie zunächst nicht.

Berliner Helferin beobachtet auffällige Dinge

"Wir gehen davon aus, dass wir durch solche Taten eingeschüchtert werden sollen", zitiert die Tagesschau auf ihrer Webseite Masha Borysenko, Sprecherin des Berliner Vereins Vitsche, der Menschen hilft, die vor dem Krieg in der Ukraine nach Deutschland geflohen sind.

Man wisse zwar nicht genau, wer dahinter steckt, "aber es ist nicht auszuschließen, dass es pro-russische Strukturen oder Gruppierungen sind, die uns davon abhalten wollen, den Menschen in der Ukraine zu helfen."

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Auch Borysenko selbst beobachte seit einiger Zeit seltsame Dinge, sagt sie. So würden bei ihren Veranstaltungen immer wieder merkwürdige Menschen auftauchen, die Bilder von den Helfenden machen. Auch ihr Handy verhalte sich komisch. Borysenke vermutet Hacker am Werk.

Vermehrte Straftaten in Zusammenhang mit Ukraine-Krieg

Wie "SZ" und WDR berichten, sei bislang unklar, wer hinter dem Einbruch in die Wohnung des Berliner Helfers steckt und ob es sich tatsächlich um einen Einschüchterungsversuch von russischer Seite handelt. Bundesweit würden Polizeidienststellen jedoch vermehrt Straftaten in Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg feststellen.

Bislang zähle das Bundeskriminalamt dem Bericht nach über 500 Straftaten. In den meisten Fällen handle es sich um Bedrohungen und Beleidigungen im Internet. Aber auch zu körperlichen Angriffen und Brandstiftungen sei es bereits gekommen – etwa auf eine deutsch-russische Schule in Berlin.

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Verwendete Quellen
  • Telefonat mit der Polizei Berlin
  • "Tagesschau": "Ukraine-Helfer im Visier"
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