• Home
  • Regional
  • Berlin
  • Diese 13 Berliner U-Bahnhöfe müssen Sie gesehen haben


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextCum-Ex: Keine Ermittlungen gegen ScholzSymbolbild für einen TextRBB kündigt Patricia Schlesinger fristlosSymbolbild für einen TextEnBW will Gasumlage nutzenSymbolbild für einen TextKatzenberger zeigt Gesicht nach Beauty-OPSymbolbild für einen TextTrump-Anwalt Giuliani muss aussagenSymbolbild für einen TextEx-"Sportstudio"-Moderator ist totSymbolbild für einen TextRebellen melden Schlag gegen TalibanSymbolbild für einen TextBVB-Star vor Wechsel zu Inter MailandSymbolbild für einen TextDschungelcamp-Star vor GerichtSymbolbild für einen Text"Oben Ohne"-Fahrraddemo in GroßstadtSymbolbild für einen Watson TeaserLidl plant radikale Änderung bei SortimentSymbolbild für einen TextDiese Getränke können Kopfschmerzen auslösen

13 Berliner U-Bahnhöfe, die man gesehen haben muss

Von Janek Kronsteiner

Aktualisiert am 16.04.2022Lesedauer: 7 Min.
Ein Fahrgast steht an einem U-Bahngleis (Symbolbild): Im Jahr 1902 fuhr die erste U-Bahn durch die Hauptstadt.
Ein Fahrgast steht an einem U-Bahngleis (Symbolbild): Im Jahr 1902 fuhr die erste U-Bahn durch die Hauptstadt. (Quelle: Future Image/imago-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Vor gut 120 Jahren rollte die erste U-Bahn durch Berlin. Inzwischen besteht das U-Bahnnetz aus neun Linien mit über 170 Haltestellen. t-online zeigt Ihnen die Schmuckstücke unter den Berliner U-Bahnhöfen.

Das Wichtigste im Überblick


Fast 600 Millionen Fahrgastfahrten haben die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) bei der U-Bahn vor Corona jährlich gezählt. Auch wenn die Pandemie dem Aufkommen einen Dämpfer versetzte: Kein anderes Verkehrsmittel bringt in Berlin mehr Fahrgäste von A nach B als die U-Bahn.

Die über 170 U-Bahnhaltestellen kennen die meisten Berliner wie ihre eigene Westentasche. Dabei geht im Alltagsrummel oft unter, wie schön so manche Station doch eigentlich ist. t-online stellt 13 U-Bahnhöfe vor, die jeder Berliner kennen und jeder Tourist besucht haben sollte.

Wittenbergplatz (U1, U2, U3)

Wo Berlin seit jeher Prunk und Protz zeigen will, muss auch die U-Bahn funkeln. So wurde die U-Bahnstation Wittenbergplatz am Fuße des KaDeWe zu einer der schönsten in Berlin ausgebaut.

Der Bahnhof wurde von Architekt Alfred Grenander entwickelt und 1912 eröffnet. Hier treffen sich Neoklassizismus und Jugendstil. In der Eingangshalle weht immer noch ein Wind der Wilden Zwanziger, was nicht zuletzt einer sorgfältigen Rekonstruktion im Jahr 1983 zu verdanken ist.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
RBB-Moderatorin witzelt über skurriles Schlesinger-Treffen
Patricia Schlesinger/Eva-Maria Lemke (t-online-Collage): Am selben Tag wurde Schlesinger abberufen.


Blick in die Eingangshalle des Bahnhofs Wittenbergplatz (Archivbild): Sie wurde 1983 rekonstruiert.
Blick in die Eingangshalle des Bahnhofs Wittenbergplatz (Archivbild): Sie wurde 1983 rekonstruiert. (Quelle: Imagebroker/imago-images-bilder)

In der monumentalen Eingangshalle fängt eine klassische Uhr mit Laternenkonstruktion alle Blicke ab. Außerdem sind einige Werbeplakate im Stile des frühen 20. Jahrhunderts ausgestellt und auch das Kioskbüdchen in Holzoptik wirkt wunderbar aus der Zeit gefallen.

Ein weiteres Highlight ist das Schild im Stile der Londoner U-Bahn auf Bahnsteig eins. Dieses schenkte die Betreibergesellschaft der Londoner Underground der BVG zum 50. Jubiläum der Berliner Untergrundbahn.

Paulsternstraße (U7)

Wer es bunt mag, ist bei der Paulsternstraße genau richtig. Verschiedene Stern- und Blumenmuster aus zackigen Formen dominieren den U-Bahnhof. Die knubbeligen Säulen sind mit kurvigen Baumstämmen verziert.

Die U-Bahnstation Paulsternstraße (Archivbild): Hier begeistern bunte Stern- und Blumenmuster die Besucher.
Die U-Bahnstation Paulsternstraße (Archivbild): Hier begeistern bunte Stern- und Blumenmuster die Besucher. (Quelle: BVG, Andreas Süß)

Der U-Bahnhof Paulsternstraße ist ein leuchtendes Beispiel für das Architekturkonzept von Rainer G. Rümmler, der zwischen den Sechzigern und Neunzigern für das Design zahlreicher Westberliner U-Bahnstation verantwortlich war. Er wollte die Namen und Umgebung der U-Bahnstationen in der Gestaltung des Bahnsteigs widerspiegeln. Der Name der Station ist in einer Vielzahl von Sternen reflektiert, die in vielen Formen und Farben über den Gleisen schweben.

Die grüne Graslandschaft entlieh Rümmler der Geschichte des Ortes. Einst erstreckte sich im Haselhorst eine moorige Landschaft am Lauf der Spree. Der Flusslauf ist längst gezähmt, doch die grünen Details im U-Bahnkeller erinnern noch an die Flussauen.

Paracelsus-Bad (U8)

So sauber wie am Paracelsus-Bad fühlt man sich selten in einer U-Bahnstation. An der Station scheint es, als würde man aus der U-Bahn direkt in ein Schwimmbad gespült. Die weißen Fliesen werden mit Säulen kombiniert, die an eine römische Therme erinnern. Die Abschlüsse der Säulen mit gelben Details wirken dabei beinahe wie aus Holz geschnitzt.

Blick in den U-Bahnhof Paracelsus-Bad (Archivbild): Das Design der Haltestelle erinnert an ein Schwimmbad.
Blick in den U-Bahnhof Paracelsus-Bad (Archivbild): Das Design der Haltestelle erinnert an ein Schwimmbad. (Quelle: agefotostock/imago-images-bilder)

Von der Decke baumeln Art-déco-Lampen, die Tropfsteinen nachempfunden sein sollen. Das Thema "nass" wird abgerundet von Wandbildern, die sich mit dem Thema Wasser befassen.

Wer murrt, man möchte nicht bis Reinickendorf rausfahren: Die Station Paracelsus-Bad steht stellvertretend für eine Vielzahl an kunstvollen U-Bahnhöfen der nördlichen U8. Zwischen Osloer Straße und Lindauer Allee gibt es viel zu sehen für Fans vom abwechslungsreichen Design von Rainer G. Rümmler.

Museumsinsel (U5)

Die U-Bahnstation Museumsinsel wurde erst im Sommer 2021 eröffnet und gilt bereits als Besuchermagnet.

Die Augen werden von der dunkelblauen Decke angezogen, die Architekt Max Dudler nach einem Bühnenbild von Karl Friedrich Schinkel entworfen hat. Der Sternenhimmel, der einst die Mozart-Oper "Die Zauberflöte" überspannte, ist heute in Aquamarinblau und mit 6.662 Lichtpunkten in der U-Bahnstation wiedergegeben. An den Wänden finden sich Detailaufnahmen der Gebäude auf der Museumsinsel.

Blick in den U-Bahnhof Museumsinsel (Archivbild): Die U-Bahnstation wurde im Sommer 2021 eröffnet.
Blick in den U-Bahnhof Museumsinsel (Archivbild): Die U-Bahnstation wurde im Sommer 2021 eröffnet. (Quelle: Rüdiger Wölk/imago-images-bilder)

Durch den Säulengang aus Granit aus dem Fichtelgebirge und der Mischung aus aktivem und passivem Licht avanciert die Station zum beliebten Selfiespot für Touristen und Einheimische. Weltberühmt ist die Station auf TikTok. Creator Bene Schulz, besser bekannt als einer der Elevator Boys, nutzte die Station als Kulisse für einen romantischen Sketch und stahl dabei Millionen TikTok-Fans das Herz.

Klosterstraße (U2)

Wer an der Klosterstraße aussteigt, löst ein Gratisticket für ein Museum. Als Mitte der Achtziger Jahre die U-Bahnstation Klosterstraße in der DDR restauriert wurde, sollte sie zu einem "erfahrbaren Museum" umgestaltet werden.

In den Achtzigern wurde ein Triebwagen der Schöneberger Untergrundbahn aus dem Jahr 1910 am nördlichen Bahnsteigende platziert. Seit 2016 finden Besucher auf dem Bahnsteig außerdem eine Lore vom Typen "Hunt", die an die Bergbau-Geschichte Ostdeutschlands erinnert.

Blick in den U-Bahnhof Klosterstraße (Archivbild): Der Triebwagen der Schöneberger Untergrundbahn aus dem Jahr 1910 wurde in den Achtzigern in dem Bahnhof platziert.
Blick in den U-Bahnhof Klosterstraße (Archivbild): Der Triebwagen der Schöneberger Untergrundbahn aus dem Jahr 1910 wurde in den Achtzigern in dem Bahnhof platziert. (Quelle: Michael Eichhammer/imago-images-bilder)

Im Eingangsbereich zeigt Architekt Alfred Grenander die 1913 moderne Keramikkunst: Mit glasierten Fliesen, die ursprünglich für das Ischtartor im Pergamonmuseum gebrannt wurden, ließ Grenander Babylonische Palmen in den Eingangsbereich des Bahnhofs dekorieren. Diese sollen der Wandgestaltung im Palast Nebukadnezars II. nachempfunden sein.

Konstanzer Straße (U7)

Ob er eine Zeitreise in die Siebzigerjahre gemacht hat, wird sich der ein oder andere Partytourist gefragt haben, als er am Bahnsteig an der Konstanzer Straße stand. Alles wirkt schnell und postmodern. Knalliges Orange, durchzogen von Fliesenbändern in Schwarz, Weiß und Gelb. Dünne silberne Stützen, die nicht vom Farbenspiel ablenken und Licht, das in Kolben gefangen scheint.

Loading...
Loading...
Loading...
Blick in den U-Bahnhof Konstanzer Straße (Archivbild): Hier dominiert vor allem eines – die Farbe Orange.
Blick in den U-Bahnhof Konstanzer Straße (Archivbild): Hier dominiert vor allem eines – die Farbe Orange. (Quelle: BVG, Andreas Süß)

Hier dreht sich alles um Orange, findet Nico Hagenburger, der auf Instagram einen Kanal über Typografie in Berliner U-Bahnhöfen betreibt. "Die Farbe ist einfach zeitlos. Der U-Bahnhof sieht aus wie gerade neu eröffnet."

Sophie-Charlotte-Platz (U2)

Aus den Siebzigern zu einem Ort, an dem die Zeit schon deutlich früher stehengeblieben scheint. In der U-Bahnstation am Sophie-Charlotte-Platz fühlt man sich wie zu Beginn des vorangegangenen Jahrhunderts. Die geschwungene Decke zeigt den Einfluss vom Jugendstil auf Architekt Alfred Grenander.

Blick in den U-Bahnhof Sophie-Charlotte-Platz (Archivbild): Ein Teil der Station wird auch heute noch für Ausstellungen genutzt.
Blick in den U-Bahnhof Sophie-Charlotte-Platz (Archivbild): Ein Teil der Station wird auch heute noch für Ausstellungen genutzt. (Quelle: Steinach/imago-images-bilder)

Bescheidene Holzbänkchen und Emailletafeln, die U-Bahnszenen um 1900 zeigen, tragen zum alten Charme der Station bei. Auch der Name der Station klingt mehr nach Preußen als nach der BRD – Sophie Charlotte von Hannover war die Mutter von König Friedrich Wilhelm I., der vielen nur als "Soldatenkönig" bekannt ist.

Mancher sah im Bahnhof, der 1977 saniert wurde, gar ein Pendant zur Museumsstation Klosterstraße im damaligen Ostberlin. Noch heute wird ein winziger Teil der Station für eine Wechselausstellung genutzt: In der ehemaligen Zugabfertigerkanzel finden sich immer neue Kunstwerke.

Heidelberger Platz (U3)

Wenn eine U-Bahnstation mit Stationen in Moskau verglichen wird, ist klar, dass es hier monumental zugeht. Die Station am Heidelberger Platz erinnert an eine Kathedrale. Das liegt vor allem am Kreuzgewölbe, das jeweils in der Mitte einen Leuchter trägt. Durch die Aufhängung an Metallketten wirkt es beinahe so, als würden sie frei schwingen. Und wenn man an der Bahnsteigkante entlangblickt, merkt man, dass die Station leicht gekrümmt ist.

Die U-Station Heidelberger Platz (Archivbild): Mit der imposanten Architektur wollte die ehemalige Stadt Wilmersdorf ihren Wohlstand präsentieren.
Die U-Station Heidelberger Platz (Archivbild): Mit der imposanten Architektur wollte die ehemalige Stadt Wilmersdorf ihren Wohlstand präsentieren. (Quelle: Jürgen Ritter/imago-images-bilder)

Die damalige Stadt Wilmersdorf wollte mit der Architektur seinen Wohlstand ausdrücken. Die Säulen in der Mitte des Bahnsteigs sind mit Tierskulpturen verziert. Die Bahnsteigzugänge sind mit aufwendigen Steintafeln geschmückt, die das Jahr der Eröffnung in römischen Zahlen tragen. Am Südeingang ziert ein Mosaik die Kuppel, in dessen Zentrum das Wappen von Wilmersdorf prangt.

Beliebteste Videos
1
Brutale Jagd auf Meeresgiganten
Symbolbild für ein Video

Alle VideosPfeil nach rechts

Nollendorfplatz (U1/U2/U3)

Über dem Zentrum der Queerkultur in Schöneberg leuchtet die Kuppel des U-Bahnhofs Nollendorfplatz in Regenbogenfarben. Die Lichtinstallation sollte eigentlich nur von Dezember 2013 bis Januar 2014 leuchten. Doch sie war so populär, dass sie geblieben ist.

Blick auf den U-Bahnhof Nollendorfplatz (Archivbild): Nachts erstrahlt er in Regenbogenfarben.
Blick auf den U-Bahnhof Nollendorfplatz (Archivbild): Nachts erstrahlt er in Regenbogenfarben. (Quelle: Olaf Schuelke/imago-images-bilder)

Am Bahnhof findet sich die erste Gedenktafel für ermordete Homosexuelle im Nationalsozialismus in einer deutschen Großstadt. Die Form der Gedenktafel erinnert an den "Rosa Winkel" – ein Zeichen, das Homosexuelle in Konzentrationslagern an der Kleidung tragen mussten.

Eine Gedenktafel am U-Bahnhof Nollendorfplatz erinnert an die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus (Archivbild): Die Form ist einem Zeichen, das Homosexuelle in Konzentrationslagern an der Kleidung tragen mussten, nachempfunden.
Eine Gedenktafel am U-Bahnhof Nollendorfplatz erinnert an die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus (Archivbild): Die Form ist einem Zeichen, das Homosexuelle in Konzentrationslagern an der Kleidung tragen mussten, nachempfunden. (Quelle: Christian Spicker/imago-images-bilder)

Unter der Rampe der Hochbahn versteckt sich außerdem ein Wassermann mit Froschfüßen im sogenannten "Nickelmann-Brunnen" von Bildhauer Ernst Westphal. Und wem diese Denkmäler noch nicht reichen: Auch eine Gedenkhalle für Gefallene der Hochbahngesellschaft im Ersten Weltkrieg ist prominent im Bahnhofseingang zu finden.

Rathaus Spandau (U7)

Wer bis nach Spandau mit der U-Bahn gurkt, fährt am Rathaus in eine gigantische U-Bahnstation ein. Zwei Mittelbahnsteige nebeneinander lassen ordentlich Luft zum Atmen. Die edlen schwarz-weißen Säulen gehen in die Breite und schließen achteckig ab. Der smaragdfarbene Übergang und die goldenen Highlights ordnen sich irgendwo zwischen Achtzigerjahre-Kitsch und Pharaonenschmuck ein.

Bahnsteige im U-Bahnhof Rathaus Spandau (Archivbild): Die Station besticht unter anderem mit edlen schwarz-weißen Säulen und goldenen Highlights.
Bahnsteige im U-Bahnhof Rathaus Spandau (Archivbild): Die Station besticht unter anderem mit edlen schwarz-weißen Säulen und goldenen Highlights. (Quelle: Sabine Gudath/imago-images-bilder)

Die Lichtquellen sehen aus wie Stehlampen, die an die Decke genagelt wurden. Selbst die Werbetafeln zwischen den Schienen fügen sich angenehm ins Tempeldesign ein.

Der gesamte Bahnhof lässt sich zudem von einer Galerie am südlichen Ende überblicken, wodurch sich das Gesamtkonzept, das Rainer G. Rümmler entworfen hat, noch heute wie im Modell ansehen lässt.

Potsdamer Platz (U2)

Während der Berliner Teilung lag der Bahnhof genau unter der Grenzanlage und konnte so von beiden U-Bahnnetzen nicht genutzt werden. Die Streckenabschnitte in Ostberlin wurden lange Zeit nur als Abstellgleis für die Züge der Ostberliner Linie A genutzt.

Stationsschild im Bahnhof Potsdamer Platz (Archivbild): Die grünen Fliesen und Schilder stammen noch aus dem Jahr 1907.
Stationsschild im Bahnhof Potsdamer Platz (Archivbild): Die grünen Fliesen und Schilder stammen noch aus dem Jahr 1907. (Quelle: Waldmüller/imago-images-bilder)

Vieles der Ausstattung ist durch diesen Dornröschenschlaf im Original erhalten geblieben. Die grünen Fliesen um die Stationsschilder, die Schaffnerhäuschen und Uhrgestelle sind noch von 1907 und wurden zurückhaltend restauriert. Wer Alfred Grenanders Gespür für Details erleben will, sollte unbedingt im U-Bahnhof Potsdamer Platz vorbeischauen.

Breitenbachplatz (U3)

Der U-Bahnhof Breitenbachplatz sieht aus, als wäre er für Staatsbesuche gebaut worden. Hinter den Schienen zieht sich ein hoher Sockel aus rot-braunen Ziegeln. Über ihnen Nischen mit dem Stationsschriftzug, der als Mosaik gesetzt ist, überspannt von einem Sims. Unterbrochen werden die Nischen von Gemälden des Künstlers Joachim Szymczak.

Der U-Bahnhof Breitenbachplatz (Archivbild): Opulente Pfeiler in der Mitte des Bahnsteigs tragen hier eine Kassettendecke.
Der U-Bahnhof Breitenbachplatz (Archivbild): Opulente Pfeiler in der Mitte des Bahnsteigs tragen hier eine Kassettendecke. (Quelle: Joko/imago-images-bilder)

Runde Bronzetafeln sind zwischen den Aussparungen angebracht. Sie zeigen Tiere, Pflanzen und wissenschaftliche Instrumente und verweisen auf das Institut der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft, das bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs in der Nähe des U-Bahnhofs lag.

Opulente Pfeiler in der Mitte des Bahnsteigs tragen eine Kassettendecke, die in achteckige Paneele mit geometrischen Mustern geteilt ist. Tageslicht flutet durch vier Öffnungen in der Decke den Schienenraum. In der Eingangshalle im Norden sind zudem Marmor und Holzverkleidungen verbaut.

Jungfernheide (U7)

Hier wird's wild: An der U-Bahnstation Jungfernheide konnte Architekt Rainer G. Rümmler 1980 seine ganze Kreativität in einem Fliesenbild um den Stationsschriftzug auslassen. Herausgekommen ist eine Art Blumenmuster in knalligen Farben.

U-Bahngleis im Bahnhof Jungfernheide (Archivbild): Auffällig ist hier vor allem das knallige Fliesenbild.
U-Bahngleis im Bahnhof Jungfernheide (Archivbild): Auffällig ist hier vor allem das knallige Fliesenbild. (Quelle: Frank Sorge/imago-images-bilder)

Der dunkle Untergrund des weißen Schriftzugs ist dabei durch eine Zunge mit der Lampenfassung verbunden. Dadurch bindet sich die Fliesengrafik ins Gesamtkonzept des Bahnhofs ein, obwohl das sonstige Design in der restlichen Station vergleichsweise zurückgenommen wirkt.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
  • Jonas Mueller-Töwe
Von Jonas Mueller-Töwe
Potsdamer PlatzTikTok

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website