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Borkum, Wangerooge und Langeoog locken Urlauber mit "Traumjobs"


Neue Jobportale
Ostfriesische Inseln locken Urlauber mit "Traumjobs"

Von dpa
Aktualisiert am 08.04.2023Lesedauer: 2 Min.
Die Internetseite "Traumjobs Borkum": Die Ostfriesischen Inseln suchen mit eigenen Job-Portalen nach Arbeitskräften.Vergrößern des BildesDie Internetseite "Traumjobs Borkum": Die Ostfriesischen Inseln suchen mit eigenen Portalen nach Arbeitskräften. (Quelle: Sina Schuldt/dpa/dpa-bilder)
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Arbeiten, wo andere Urlaub machen: Die Inseln Borkum, Wangerooge und Langeoog wollen, dass Urlauber bleiben – und vielleicht selbst Gastgeber werden.

Um dem Mangel an Arbeitskräften zu begegnen, wollen die Ostfriesischen Inseln mit eigenen Jobportalen im Internet gezielt Urlaubsgäste ansprechen. "Wir haben uns entschieden, potenzielle Mitarbeiter an der Stelle zu suchen, an der Menschen auch ihren Inselurlaub suchen", sagte Göran Sell, Geschäftsführer der Marketinggesellschaft der Ostfriesischen Inseln.

Die Websites mit den Adressen traumjobs-borkum.de oder traumjobs-wangerooge.de sollen direkt mit den touristischen Websites der Inseln verknüpft werden und so die Aufmerksamkeit von Urlauberinnen und Urlaubern erwecken. Alle sieben Ostfriesischen Inseln verfügen nun über solche Portale.

"Der Mangel an Arbeitskräften ist überall angekommen", so Sell, der auch Geschäftsführer der Nordseeheilbad Borkum GmbH ist. "Zurzeit haben die Ostfriesischen Inseln weniger ein Problem mit der Anzahl der Gäste als vielmehr mit der Anzahl der Gastgeber, die vor allem im Dienstleistungsbereich die Gästewünsche befriedigen."

Personalmangel: Restaurants und Hotels mit Einschränkungen

Zuletzt mussten einzelne Restaurants und Hotels auf den Inseln wegen des Personalmangels schon Ruhetage einlegen, Öffnungszeiten einschränken oder Angebote reduzieren. Für die anstehende Saison sehe es kaum besser aus, sagte Sell. Arbeitskräfte etwa im Gastgewerbe, in den Tourismusbetrieben und im Einzelhandel zu finden und zu halten, sei für die Inseln zu einer fordernden Daueraufgabe geworden.

Mit den inseleigenen Jobportalen werde jetzt eine Lücke geschlossen, die speziell auf die Bedürfnisse der Inseln ausgerichtet sei. "Wir brauchen etwas, wo wir auf dem großen Markt der Stellenbörsen konkret sichtbar sind", erklärte Sell. Unternehmen und Betriebe können dort Stellenangebote einstellen und pflegen. Beliebig viele Inserate kosten pro Betrieb und Monat je nach Insel ab 39 Euro.

Gärtner auf Langeoog gesucht

Gesucht werden auf den Portalen zurzeit etwa ein Bankkundenberater auf Borkum, ein Gärtner für die Inselgemeinde Langeoog oder ein Mitarbeiter für die Rezeption der Wangerooger Jugendherberge.

Die Industrie- und Handelskammer für Ostfriesland und Papenburg sieht in den neuen Jobportalen eine Chance für die Inseln, noch Potenziale des Arbeitsmarkts zu heben. Längst würden zwar viele Inselbetriebe auch im Ausland nach Arbeitskräften suchen, sagte IHK-Tourismusexpertin Kerstin Kontny. Aber: "Es dauert ewig, bis eine Arbeitskraft aus dem Ausland hier arbeiten darf." Nachweise für Sprachkenntnisse, die Anerkennung von Abschlüssen und Verzögerungen bei der Ausstellung von Visa seien bürokratische Hürden.

Mit den Portalen auch Urlaubsgäste in den Blick für Inseljobs zu nehmen, sei eine "charmante Lösung", so Kontny. Zwar sei diese Zielgruppe nicht unbedingt auf Jobsuche, bei vielen Gäste bestehe aber sicher grundsätzlich ein Interesse an der Küste.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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