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Dresden: Staatsschutz ermittelt gegen hetzerischen Demoaufruf


Staatsschutz ermittelt gegen hetzerischen Demo-Aufruf

Von t-online
13.03.2023Lesedauer: 1 Min.
Der Staatsschutz hat Ermittlungen gegen diese Plakate eingeleitet, die in den vergangenen Tagen in Niedersedlitz aufgetaucht sind.Vergrößern des BildesDer Staatsschutz hat Ermittlungen gegen diese Plakate eingeleitet, die in den vergangenen Tagen in Niedersedlitz aufgetaucht sind. (Quelle: Annalena Schmidt/twitter)
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Mit einer blutigen, vermeintlichen Kinderzeichnung wird für eine Demo der Freien Sachsen geworben. Der Staatsschutz ermittelt.

Übers Wochenende sind im Dresdner Stadtteil Niedersedlitz mehrere Plakate aufgetaucht, die zu einer Demonstration mit Autokorso gegen Unterkünfte für Geflüchtete aufrufen. Im Zentrum der Ablehnung steht eine neu errichtete Containerunterkunft in Dresden-Sporbitz – dort findet der wöchentliche Protest statt. Ab April sollen auf dem kommunalen Grundstück bis zu 52 Geflüchtete untergebracht werden.

Anders als die Aufrufe der Kleinstpartei "Freie Sachsen" zeigen die Plakate in Niedersedlitz eine vermeintliche Kinderzeichnung mit einem Migranten, der einer anderen Person den Kopf abtrennt. Darunter in kindlich anmutender Schrift der Satz: "Mama + Papa, ich habe Angst" sowie der Demo-Treffpunkt.

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Wie die Polizei am Montag mitteilte, wurden alle aufgefundenen Plakate sichergestellt: Der Staatsschutz ermittele aufgrund des Verdachts der verhetzenden Beleidigung. Gegenüber t-online bestätigte ein Polizeisprecher, dass es sich bei der vermeintlichen Kinderzeichnung um das sichergestellte Motiv handele, gegen das ermittelt wird. Wie viele Plakate in Niedersedlitz aufgetaucht sind, ließ die Polizei offen.

Verwendete Quellen
  • polizei.sachsen.de: Mitteilung der Polizei Dresden vom 13. März 2023
  • Telefonat mit der Pressestelle der Polizeidirektion Dresden
  • Telefonat mit Annalena Schmidt
  • Telegram-Account der "Freien Sachsen"
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