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Menschenmassen und stornierte Flüge strapazieren Düsseldorfer Flughafen

Von Marie Illner

25.06.2022Lesedauer: 3 Min.
Menschenmassen am Flughafen Düsseldorf zum Ferienbeginn. Das Personal fehlt und die Technik streikt auch manchmal.
Menschenmassen am Flughafen Düsseldorf zum Ferienbeginn: Das Personal fehlt und die Technik streikt auch manchmal. (Quelle: Marie Illner)
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Schlange hier, Schlange da: Der Flughafen Düsseldorf platzt stellenweise aus allen Nähten. Der Andrang der Reisenden ist enorm. Viele haben damit gerechnet, teilweise reißt der Geduldsfaden dann doch.

Mit NRW haben die Sommerferien im ersten Bundesland begonnen und damit das Reisechaos am Düsseldorfer Flughafen. Hunderte Meter lang sind am Samstag die Schlangen bei der Gepäckaufgabe und bei den Sicherheitskontrollen. Besonders vor den Schaltern von Eurowings ist der Andrang riesig. Mehrere Flüge sind bereits annulliert oder haben deutliche Verspätung.

Andrea T. fliegt mit ihrem Partner nach Teneriffa. Bis zum Boarding haben sie mehr als drei Stunden Zeit eingeplant. Obwohl sie damit gerechnet haben: "Wir haben erst vor drei Tagen spontan gebucht, wir konnten einfach nicht anders", sagt sie. Noch sei Geduld vorhanden. "Ich habe mit noch Schlimmerem gerechnet", sagt sie.

Gäste am Flughafen Düsseldorf sind vier Stunden früher da

Auch drei Reisende, die nach London unterwegs sind, haben mehr als ausreichend Zeit mitgebracht. "Das ist schon ärgerlich. Wir warten jetzt seit fast einer Stunde in der Schlange und es geht kaum voran", sagt er. Den Check-in hätten sie extra online vorgenommen. "Aber das hat wohl jeder gemacht", sagt die Gruppe. Ein bisschen Bammel, ihren Flug zu verpassen, hätten sie schon.

Familie Elsner steht ebenfalls in der Schlange: "Am schlimmsten ist es wohl bei den Sicherheitskontrollen. Wir haben deshalb alles griffbereit", sagt Mutter Elsner und zeigt einen Beutel mit Flüssigkeiten, Elektrogeräten und Dokumenten. Vier Stunden bis zum Abflug bleiben noch.

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Viele ertragen Stress am Flughafen Düsseldorf tapfer

Die Familie ist mit dem Auto angereist, am Samstagmorgen war das kein Problem. Auch einen Parkplatz haben sie schnell gefunden. Von Bahnreisenden aber hört man anderes: volle Züge, keine Sitzplätze. "Jetzt komme ich schon mit schlechter Laune hier an und dann kommt hier noch mal der Hammer", hört man einen älteren Herren meckern, als er aus der Bahn kommt – und die Schlangen am Flughafen sieht.

Service-Mitarbeiter mit gelben Warnwesten verteilen derweil Gummibärchen, um die Gemüter der Reisenden zu besänftigen. "Es kommt einiges zusammen: Ferienzeit, die Lust, nach Corona zu reisen und der Personalmangel", sagen die Service-Kräfte. Manche Menschen seien verärgert, doch der Unmut halte sich in Grenzen. "Die häufigste Frage bleibt trotzdem: Wo muss ich hin?", sagen sie und lachen.

Förderanlage streikt am Fluughafen: Gepäck bleibt wohl zurück

Der Ton an den Sicherheitskontrollen ist schroffer: Mit den Worten "Jeder hält seine Boardkarte bereit!", "Nicht stehen bleiben!", treiben die Mitarbeitenden die Menschenmengen zu den Gates. Beim Gate A muss die Sicherheitsabfertigung streckenweise schließen, die Reisenden werden zu anderen Gates geschickt.

"Aufgrund von technischen Problemen kommt es zu Verzögerungen", kommt eine Lautsprecherdurchsage. Ein Mitarbeiter des Flughafens sagt aber: "Wir haben einfach nicht genug Personal. Wenn es Pausenablösungen gibt, müssen wir die Gates zwischendurch dicht machen", sagt er. Man jongliere zwischen den Gates und versuche, Staus wo immer möglich zu vermeiden. "Das ist auch für uns stressig", erinnert er.

Zudem streikt am Samstag aber auch die Gepäckförderanlage am Flughafen, teilte der Düsseldorfer Flughafen mit. "Es ist daher nicht auszuschließen, dass heute Gepäck in Düsseldorf zurückbleiben wird", hieß es. Die Airlines würden dieses schnellstmöglich nachschicken. Am Mittag lief die Anlage dann wieder im Normalbetrieb – mit Verzögerung. In Hamburg sind wegen der Schwierigkeiten im Flugverkehr so viele Gepäckstücke gestrandet, dass jetzt ein altes Terminal reaktiviert werden musste.

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