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Düsseldorf: Feuerwehr auf Weltraum-Trümmerteile vorbereitet


Gefährdung unwahrscheinlich
Weltraum-Trümmerteile: Feuerwehr ist vorbereitet

Von t-online, gaa

08.03.2024Lesedauer: 2 Min.
imago images 0419962759Vergrößern des BildesWarnung vor dem Eintritt von Trümmerteilen in die Erdatmosphäre: Auf einem Smartphone ist die Gefahreninformation geöffnet. (Quelle: Jan Eifert/imago-images-bilder)
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Möglicherweise können Batteriepakete aus dem Weltraum den Wiedereintritt in die Erdatmosphäre überstehen. Die Feuerwehr befindet sich im Austausch.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) warnt derzeit über einen möglichen Wiedereintritt eines größeren Objektes aus dem Weltraum. Im Zeitraum um den 8. März 2024 wird der Wiedereintritt in die Erdatmosphäre erwartet. Bei dem Objekt handelt es sich um eine Plattform mit Batteriepaketen, die bereits am 21. März 2021 von der Internationalen Raumstation ISS abgetrennt wurde.

Erste Analysen des deutschen Weltraumlagezentrums haben ergeben, dass Teile der Batteriepakete den Wiedereintritt überstehen und die Erdoberfläche erreichen können. Vor dem Wiedereintritt überfliegt das Objekt mehrmals Deutschland. Eine Gefährdung wird derzeit jedoch als statistisch unwahrscheinlich angesehen.

Feuerwehr ist im Austausch mit Behörden

Das deutsche Weltraumlagezentrum in Uedem überwacht kontinuierlich den erdnahen Weltraum, erarbeitet unter anderem Analysen zu bevorstehenden Wiedereintritten von Weltraumobjekten und kooperiert dabei mit internationalen Partnern. Es wird die weitere Entwicklung des bevorstehenden Wiedereintritts beobachten und an verschiedene Bundesministerien, Landesministerien und Behörden berichten. Sollten sich Hinweise auf eine Betroffenheit Deutschlands abzeichnen, so werden die bestehenden Krisenreaktionsmechanismen von Bund und Ländern genutzt, um auf eine mögliche Gefährdung entsprechend zu reagieren.

Die Feuerwehr Düsseldorf beobachtet die Entwicklungen eng und steht im ständigen Austausch mit den anderen Behörden. Grundsätzlich ist die Feuerwehr auf die unterschiedlichen Einsatzsituationen gut vorbereitet. So stehen täglich rund 200 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst zur Verfügung, die ad hoc von etwa 350 ehrenamtlichen Helfer der Freiwilligen Feuerwehr ergänzen werden können.

Eine Übersicht über die zum jetzigen Zeitpunkt wahrscheinliche Überflugbahn finden Sie hier: https://bbk.bund.de/ueberflug. Allgemeine Informationen zu Wiedereintritten von Objekten unter: https://www.dlr.de/next/desktopdefault.aspx/tabid-6669/10936_read-24892/.

Verwendete Quellen
  • Mitteilung der Stadt Düsseldorf vom 8. März 2024
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