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Düsseldorf: Heinrich-Heine-Allee – Decke der Passage erst nach EM fertig


33 Kilometer Kabel verlegt
Decke in der Heinrich-Heine-Passage wird nach EM fertig

Von t-online, gaa

13.06.2024Lesedauer: 2 Min.
Slavisa Tesic bei der Installation der Deckenelemente in der Heinrich-Heine-Passage.Vergrößern des BildesSlavisa Tesic bei der Installation der Deckenelemente in der Heinrich-Heine-Passage. (Quelle: Michael Gstettenbauer/Stadt Düsseldorf)
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Die neue Deckenkonstruktion in der Heinrich-Heine-Passage ist zu zwei Drittel fertig. Rheinbahn und Stadt investieren mehr als fünf Millionen Euro.

Die neue Decke in der Heinrich-Heine-Passage ist zwar nicht wie geplant vor Beginn der Fußball-EM fertig geworden, doch zumindest sind die Arbeiten im Geschoss über der Haltestelle "Heinrich-Heine-Allee" in der Altstadt inzwischen weit fortgeschritten. Wie Michael Richarz, Vorstand Technik und Betrieb der Rheinbahn am Donnerstag mitteilte, soll Ende Oktober auch das letzte weiße Rasterelement aus Aluminium an der Decke hängen.

Die letzten Arbeiten an dem wichtigen Knotenpunkt des Nahverkehrs in Düsseldorf folgen laut Richarz erst nach der EM. Für die Europameisterschaft, in der Arena finden fünf Partien statt, wurde noch einmal die alte Beschilderung gereinigt, zum Abschluss der Bauarbeiten wird sie komplett erneuert.

Mai 2022 begannen die Arbeiten

Die abgehängte Deckenkonstruktion in der Passage war nach 20 Jahren nicht mehr auf dem neuesten Stand und musste modernisiert werden. Wie Düsseldorfs Oberbürgermeister Stephan Keller (CDU) sagte, sei die EM nicht der Grund für den Austausch gewesen. Im Mai 2022 begannen die Bauarbeiten an der 2.900 Quadratmeter großen Gesamtfläche, die Sprinkleranlage und Einhausung wurden erneuert und die komplette Brandmeldetechnik auf neusten Stand gebracht. Lieferschwierigkeiten seien der Grund, warum die Arbeiten nicht vor der EM abgeschlossen wurden, so Richarz.

Die Arbeiter verlegten mehr als 33 Kilometer Kabel neu und installierten 1.950 Leuchten. Insgesamt haben die Stadt und die Rheinbahn rund 5,3 Millionen Euro in die Modernisierung investiert, davon beträgt die Kostenbeteiligung der Stadt rund 1,5 Millionen Euro.

"Höhere Aufenthaltsqualität"

"Durch die neue, offene Decke und das neue Beleuchtungskonzept erhöht sich die Aufenthaltsqualität in der Passage deutlich. Ein positiver Effekt ist auch der Beitrag zur Reduktion des Energieverbrauchs: Die neuen Leuchten sparen bei voller Lichtleistung mindestens 16,5 Prozent an Energie ein", sagte Richarz, der ergänzt: "Die Bauarbeiten waren sehr aufwändig, denn hinter der Decke verbirgt sich sehr viel Technik, die für unseren Betrieb, für den Brandschutz, für die Sicherheit und auch für die Information der Fahrgäste wichtig ist."

Verwendete Quellen
  • Reporter vor Ort
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