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Feuerwehr Düsseldorf hebt "privaten Dschungel" in Wohnung aus

Mann hielt 50 Reptilien  

Feuerwehr Düsseldorf hebt "privaten Dschungel" aus

26.11.2021, 19:04 Uhr | dpa

Feuerwehr Düsseldorf hebt "privaten Dschungel" in Wohnung aus . Speikobra (Symbolbild): In Haus eines Hageners fand die Feuerwehr viele giftige Schlangen. (Quelle: imago images/imagebroker)

Speikobra (Symbolbild): In Haus eines Hageners fand die Feuerwehr viele giftige Schlangen. (Quelle: imagebroker/imago images)

Skorpione und Giftschlangen: Acht Stunden lang waren Spezialkräfte im Einsatz, um giftige Reptilien aus einer Wohnung in Hagen zu bringen. Für den Bewohner könnte das nun Konsequenzen haben.

Ein Mann, der in Hagen zahlreiche illegale Gifttiere gehalten hat, hatte seine Wohnung laut Feuerwehr zu einem "privaten Dschungel" ausgebaut. "So befanden sich mehrere Pflanzen, darunter auch Lianen in dem Appartement", teilte die Düsseldorfer Feuerwehr am Freitag mit. Sie war am Vortag wegen ihrer Reptilienexperten zur Amtshilfe nach Hagen gerufen worden.

Die Düsseldorfer Spezialisten packten aus Sicherheitsgründen zunächst die Tiere im Keller des Mehrfamilienhauses ein. In der 45 Quadratmeter großen Wohnung habe man dann mehrere hochgiftige Schlangen entdeckt. Darunter eine Puffotter, eine Rhinozerosviper, eine Speikobra, eine Monokel- und Brillenkobra.

Feuerwehr Düsseldorf zu Wohnung gerufen: Mann in Hagen hielt Giftschlangen zu Hause

"Zusätzlich befanden sich auch mehrere Skorpione in nicht artgerechten und unsicheren Gefäßen", so die Feuerwehr. Für den Einsatz standen Rettungsdiensteinheiten bereit, die im Falle eines Schlangenbisses oder Skorpionstichs umgehend Hilfe hätten leisten können.

Erst nach mehr als acht Stunden waren laut Feuerwehr rund 50 Reptilien "sicher verstaut". Sie wurden in den "Terra Zoo" in Rheinberg gebracht, wie die Stadt Hagen am Donnerstag mitgeteilt hatte. Das Veterinäramt hatte bei einem Ortstermin festgestellt, dass die Reptilien nicht artgerecht gehalten wurden und die Terrarien nicht wie vorgeschrieben gesichert waren. Zudem waren die aufgefundenen Tiere nicht gemeldet, wie dies das seit Jahresanfang geltende Gifttiergesetz in NRW vorsieht.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Twitter/Feuerwehr Hagen

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