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Mann plante Anschl├Ąge in Israel ÔÇô fast f├╝nf Jahre Haft

Von afp
Aktualisiert am 07.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Das D├╝sseldorfer Landgericht in der Werdener Stra├če (Archivbild): Den Duisburger erwartet eine mehrj├Ąhrige Haftstrafe.
Das D├╝sseldorfer Landgericht in der Werdener Stra├če (Archivbild): Den Duisburger erwartet eine mehrj├Ąhrige Haftstrafe. (Quelle: Michael Gstettenbauer/imago-images-bilder)
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Er plante von Deutschland aus Terroranschl├Ąge in Israel, nun ist ein 27-J├Ąhriger in D├╝sseldorf verurteilt worden. Eindeutige Internetchats ├╝berf├╝hrten den Mann.

Das D├╝sseldorfer Landgericht hat einen Angeklagten wegen einer in Internetchats ge├Ąu├čerten Bereitschaft zu Ver├╝bung von Anschl├Ągen in Israel und wegen Terrorismusfinanzierung zu vier Jahren und neun Monaten Haft verurteilt.

Die Richter sahen es laut einer Gerichtsmitteilung vom Freitag als erwiesen an, dass der 27-J├Ąhrige aus Duisburg w├Ąhrend dieser Kommunikation gegen├╝ber einer Kontaktperson in den USA angab, die Anschl├Ąge sollten an 15 konkret benannten Orten in Israel geschehen.

Bei den Taten sollten nach Vorstellung des Angeklagten Schusswaffen eingesetzt sowie Fahrzeuge gesprengt werden, wie das Gericht weiter feststellte. Der Angeklagte errechnete w├Ąhrend des Chatverkehrs im April und Mai vergangenen Jahres demnach auch ein Budget von 40.000 Euro, das f├╝r die Umsetzung des Plans erforderlich w├Ąre. Der Mann hatte sich zuvor ├╝ber Jahre hinweg mit radikalislamischem Gedankengut besch├Ąftigt. Er gestand die Vorw├╝rfe in dem Prozess.

D├╝sseldorf: Angeklagter war zu Mord bereit

Zweifel am Gelingen seines Plans habe der Angeklagte w├Ąhrend des Chats nicht ge├Ąu├čert, erkl├Ąrte das Gericht. Laut Medienberichten hatte der Beschuldigte w├Ąhrend seines Gest├Ąndnisses vor Gericht betont, er habe nicht wirklich an eine Realisierung geglaubt.

Die Richter verurteilten den 27-j├Ąhrigen deutschen Staatsb├╝rger, weil er sich dazu bereit erkl├Ąrte, einen Mord sowie verschiedene andere Straftaten zu begehen. Zudem sprachen sie ihn in einem Fall der Terrorismusfinanzierung schuldig, weil er hundert Euro an einen Bekannten bezahlte, um Kampfhandlungen der afghanischen Taliban zu unterst├╝tzen. Dieser hatte laut Gericht entsprechende Kontakte.

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Mit dem Urteil blieb das Gericht etwas unter der Forderung der D├╝sseldorfer Generalstaatsanwaltschaft, die f├╝nf Jahre und vier Monate Haft gefordert hatte. Das Urteil ist noch nicht rechtskr├Ąftig. Der Angeklagte und die Staatsanwaltschaft k├Ânnen Revision einlegen.

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