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Fall Amad A.: Laut Gutachter wurden Daten nicht manipuliert

Von dpa
07.02.2022Lesedauer: 2 Min.
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Im Fall des unschuldig inhaftierten und bei einem Brand in der JVA Kleve ums Leben gekommenen Syrers Amad A. entlastet ein neues Gutachten die Polizei. Professor Thorsten Holz vom CISPA Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit kommt in dem 34-seitigen Papier, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, zu dem Ergebnis: "Es konnten keine nachträglichen Manipulationen an dem relevanten Datenbestand oder eine Löschung von Daten festgestellt werden." Der "Kölner Stadt-Anzeiger" hatte zuvor berichtet.

Amad A. war im Sommer 2018 unschuldig inhaftiert worden und nach einem Brand in seiner Zelle im September 2018 gestorben. Der Haftbefehl, mit dem man ihn hinter Gitter gebracht hatte, galt nicht ihm, sondern einem Mann aus dem westafrikanischen Mali, der dem Syrer überhaupt nicht ähnlich sah und auch einen anderen Namen trug. Es kam der Verdacht auf, die Daten könnten vor oder nach dem Tod des Mannes von Polizeibediensteten manipuliert worden sein. Dafür gibt es für den Gutachter, der vom Untersuchungssausschuss des Düsseldorfer Landtages beauftragt wurde, keine Hinweise.

Der Experte bestätigt unterdessen, dass die Daten des Syrers kurz vor seiner Festnahme von einer Polizistin mit den Daten eines gleichnamigen Mannes aus Mali zusammengeführt wurden. Die Ermittlungen dazu hatte die Staatsanwaltschaft eingestellt. Die Software wurde inzwischen verändert - so dass man direkt auf der ersten Seite auch ein Foto des Betreffenden sieht.

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"Das Gutachten bestätigt, dass die Thesen einer Verschwörung oder Manipulation immer schon Unfug waren", sagte der Obmann der CDU-Fraktion im parlamentarischen Ausschuss, Oliver Kehrl, am Montag. Nichts sei "gelöscht oder vertuscht" worden.

"Das Triumphgeheul der CDU darüber, dass es nicht auch noch zu nachträglichen Datenmanipulationen kam, soll über die schier endlose Fehlerkette in NRW hinwegtäuschen, an dessen Ende der Tod eines unschuldig Inhaftierten steht", erklärte dagegen der Grünen-Politiker Stefan Engstfeld. Seine Fraktion erwarte, dass die zuständigen Minister für Inneres und Justiz für den Fall die "Verantwortung übernehmen".

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