Mali

Scholz will Bundeswehreinsatz im Niger verlängern

Während seiner ersten Afrika-Reise setzt Kanzler Scholz wichtige Signale. Ein Fokus ist der Anti-Terror-Kampf in der Sahel-Zone...

Bundeskanzler Olaf Scholz (r, SPD), besichtigt mit Bundeswehr- Kommandeur Sven Rump den St√ľtzpunkt in Tillia.

USA, Israel, Japan: Bisher hat Kanzler Scholz außerhalb Europas nur die engsten Partner besucht. Nun setzt er in Afrika ein Zeichen, dass der Nachbarkontinent auch in Kriegszeiten nicht in Vergessenheit geraten soll.

Olaf Scholz: Der Kanzler ist zu seinem Antrittsbesuch in Afrika.

Christine Lambrecht wehrte sich im t-online-Interview gegen Vorw√ľrfe an ihrer Amtsf√ľhrung: Sie habe in wenigen Monaten bereits viel Gutes erreicht. Doch was denken die Soldaten √ľber ihre Chefin?¬†¬†

Die Ministerin bei einem Besuch des Lufttransportgeschwader 62 im nieders√§chsischen Wunstorf. In der Truppe w√ľnscht man sich noch mehr Pr√§senz.
  • Bastian Brauns
Von Miriam Hollstein, Bastian Brauns

Mit einer gemeinsamen Milit√§rtruppe haben f√ľnf Sahelstaaten bisher gegen den Terror gek√§mpft. Nun will Mali sich aus der Allianz zur√ľckziehen. Der Austritt kommt zu einem Zeitpunkt erheblicher politischer Spannungen.

Bewaffnete Soldaten aus Mali: Das westafrikanische Krisenland will sich aus dem Sahelstaaten-Verbund G5 zur√ľckziehen.

Die Bundesregierung will den Einsatz der Bundeswehr in Mali verl√§ngern und ausweiten. Wie K√∂lner Sch√ľlerinnen und Sch√ľler die Menschen unterst√ľtzen, die in dem afrikanischen Land t√§glich ums √úberleben k√§mpfen.

Eine der Schulen in Mali, die mit der Mitarbeit der Kölner AG gebaut werden konnte: Klaus Harnacke (rechts) war selbst vor Ort.
Von Frank √úberall

Der Kampf gegen Terroristen und Kriminelle steht im Mittelpunkt des internationalen Militäreinsatzes in Mali. Die Bundeswehr soll sich...

Die Bundeswehr soll sich nach dem Willen der Bundesregierung weiter an der UN-Mission Minusma in Mali beteiligen.

Die Eins√§tze der Bundeswehr in Westafrika werden fortgesetzt. Das Bundeskabinett einigte sich auf ein neues Mandat f√ľr die Mission in Mali ‚Äď auch Terrorismus und bewaffnete Banden in Niger sollen bek√§mpft werden.¬†¬†

Friedrich Merz bei einem Wahlkampfauftritt (Archivbild): Der CDU-Chef fordert mehr Konzentration auf Europa in der Außenpolitik.

Frankreich beendet seinen Anti-Terror-Einsatz in Mali, die Lage wird gef√§hrlicher. Sollte die Bundeswehr sich trotzdem weiter an einer Mission dort beteiligen? Es gibt gute Gr√ľnde daf√ľr.

Bundeswehr-Soldaten in Mali: Die Lage im westafrikanischen Land wird gefährlicher.
Ein Gastbeitrag von Ulf Laessing

Frankreich bezichtigt mutmaßliche russische Söldner in Mali, ein angeblich von französischen Soldaten angelegtes Massengrab fingiert zu haben. Das soll ein Drohnenvideo zeigen. 

Symbolbild f√ľr ein Video

Um Olaf Scholz wird es immer einsamer: F√ľr sein Zaudern im Ukraine-Krieg greifen ihn seine Ampelpartner √∂ffentlich an. Reagiert der Kanzler, bevor er noch mehr Schaden nimmt?¬†

Die Ukraine drängt Deutschland zur Lieferung schwerer Waffen. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hält sich bislang bedeckt.
Von Daniel M√ľtzel, Miriam Hollstein

Die Lage in Mali ist schwierig: Es gab einen Putsch, das Land sucht die N√§he zu Russland. Nun hat Au√üenministerin Baerbock das Land besucht ‚Äď und versucht, Antworten zu finden.

Außenministerin Annalena Baerbock besucht Mali: Keine leichte Aufgabe.

W√§hrend die Mali-Mission aus Sicht der deutschen Regierung auf dem Pr√ľfstand steht, weitet Russland seinen Einfluss in dem westafrikanischen Land aus. Baerbocks Besuch steht im Zeichen der Schadensbegrenzung.

Annalena Baerbock (r) in einem Sanitäts-Fuchspanzer: Vor ihrem Besuch in Gao äußerte die Außenministerin deutliche Kritik an der malischen Regierung.

Es gebe "keine ausreichenden Garantien" daf√ľr, dass die russische S√∂ldnergruppe Wagner nicht in den Konflikt eingreife: Die EU will deswegen ihre Ausbildungsmission in Mali erst einmal einstellen.¬†

Ein Bundeswehr Bundeswehr-Ausbilder spricht mit Soldaten aus Mali (Archivbild): Eine EU-Mission wird vorerst ausgesetzt.

Die Rechtsextremistin Marine Le Pen schafft es bei den franz√∂sischen Pr√§sidentschaftswahlen in die Stichwahl. Von deren Ausgang h√§ngt auch f√ľr Deutschland enorm viel ab.

Macrons gefährliche Gegenspielerin: Marine Le Pen (hier bei ihrer Stimmabgabe am Sonntag) hat es bei den Präsidentschaftswahlen in die Stichwahl geschafft.
Von Miriam Hollstein

Die FDP-Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann will lieber Waffen in Osteuropa kaufen, als auf die Lieferung von deutschen Sch√ľtzenpanzern zu warten. Daf√ľr sprechen sehr praktische Gr√ľnde.

Marie-Agnes Strack-Zimmermann bei einem Besuch in Mali (Archivbild): Die FDP-Politikerin will mit Waffenk√§ufen die Ukraine schneller aufr√ľsten.

Immer mehr Augenzeugenberichte dringen an die √Ėffentlichkeit: Bei einem Einsatz der malischen Armee in Moura sollen Soldaten Zivilisten gezielt ermordet haben. Die Bundesregierung fordert Aufkl√§rung.

Soldaten der Armee Malis: Laut offiziellen Angaben wurden nur Kämpfer getötet, Augenzeugen berichten anderes (Symbolbild).

Um ihre Verteidigungsbereitschaft zu gewährleisten, soll die Bundeswehr 100 Milliarden Euro zusätzlich erhalten. Aber ist es damit getan? Politiker warnen, dass die Probleme viel tiefer liegen. 

Ein Bundeswehrsoldat trägt während des UN-Einsatzes in Mali ein Sturmgewehr der Firma Heckler&Koch. Mit dem Gewehr hatte es vor allem in heißen Gegenden Probleme gegeben.
  • Tim Kummert
  • Sven B√∂ll
Von M. Hollstein, T. Kummert, S. Böll

Niedersachsens Ministerpr√§sident Weil hat einen Ausblick auf das weitere Vorgehen in der Pandemie gegeben. Die geplanten Lockerungen h√§lt er f√ľr vertretbar und spricht dennoch eine Warnung aus.¬†Alle¬†Infos im Newsblog.

Stephan Weil (SPD) hält eine Regierungserklärung zur Pandemie: Der Ministerpräsident von Niedersachsen warnt vor den anhaltenden Gefahren des Coronavirus.

In Mali hat die Armee ein Rebellenlager angegriffen. Dutzende Dschihadisten sollen dabei getötet worden sein. Indes feiern Hunderte Demonstranten den geplanten Abzug der französischen Truppen.

Ein Soldat der Bundeswehr in Mali (Archivbild): Die malische Armee hat zahlreiche Dschihadisten getötet.

Frankreich und Verb√ľndete beenden ihre Anti-Terror-Missionen in Mali. Denn trotz des langj√§hrigen Einsatzes hat sich die Terrorgefahr immer weiter erh√∂ht. Wie konnte es dazu kommen?

Demonstranten verbrennen in Bamako Pappaufsteller des franz√∂sischen Pr√§sidenten Macron: In Mali nutzt die √úbergangsregierung Frankreich als S√ľndenbock.
  • David Schafbuch
Von David Schafbuch

Erst das Chaos beim Afghanistan-Abzug, nun das absehbare Ende der Mali-Mission: Immer dr√§ngender stellt sich die Frage, welche Eins√§tze die Bundeswehr √ľberhaupt noch machen kann ‚Äď und sollte.

Mali: Französische Soldaten sichern die Evakuierung von Ausländern während eines Feuergefechts mit Dschihadisten.
  • Johannes Bebermeier
  • Sven B√∂ll
Von J. Bebermeier, S. Böll, M. Hollstein

Die Verteidigungsministerin stellt den Mali-Einsatz angesichts der dortigen Sicherheitslage infrage. Eine mögliche Kooperation der malischen Regierung mit Söldnern bezeichnete sie als "völlig inakzeptabel".

Fahrzeuge der Bundeswehr nahe eines St√ľtzpunktes im Norden Malis (Archivbild): Verteidigungsministerin Christine Lambrecht √§u√üert zunehmend Zweifel am Einsatz der Bundeswehr in dem Land.

Von der Ma√ünahme ist auch der Ministerpr√§sident des Landes betroffen. Vor allem die USA und Frankreich kritisieren die √úbergangsregierung f√ľr eine zu gro√üe N√§he zu Russland.

Choguel Kokalla Maiga: Auch der Ministerpräsident der Übergangsregierung in Mali ist von den Sanktionen betroffen.

In vier westafrikanischen L√§ndern hat das Milit√§r in k√ľrzester Zeit demokratisch gew√§hlte Machthaber gest√ľrzt ‚Äď meist mit gro√üer Unterst√ľtzung aus der Bev√∂lkerung. Politiker sind in Furcht, Experten in gro√üer Sorge.¬†

Umaro Embalo (erste Reihe, in Schwarz), Präsident von Guinea-Bissau, besucht im Herbst 2020 die Vereidigung von Malis neuem Präsidenten: Inzwischen hat in Mali die Regierung erneut gewechselt.

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