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Frankfurt: Zoll beschlagnahmt Hunderte Kilo illegaler Medikamente

Erhebliche gesundheitliche Risiken  

Frankfurter Zoll beschlagnahmt Hunderte Kilo illegaler Medikamente

29.11.2019, 09:21 Uhr | t-online.de

Frankfurt: Zoll beschlagnahmt Hunderte Kilo illegaler Medikamente . Ein Mitarbeiter des Zolls in Frankfurt mit illegalen Medikamenten: Die Behörde stellte Hunderte Kilo Doping- und Arzneimittel sicher. (Quelle: Zoll Frankfurt)

Ein Mitarbeiter des Zolls in Frankfurt mit illegalen Medikamenten: Die Behörde stellte Hunderte Kilo Doping- und Arzneimittel sicher. (Quelle: Zoll Frankfurt)

Zehntausende dubiose Potenz- und Dopingmittel sollten von Singapur über Frankfurt nach Paraguay geschickt werden. Zollbeamte am Frankfurter Flughafen durchkreuzten das Vorhaben.

Zollbeamte am Frankfurter Flughafen haben 412 Kilogramm Doping- und Arzneimittel im September und Oktober beschlagnahmt. Die Ware stammte aus Singapur und sollte über Frankfurt nach Paraguay geschickt werden, teilte der Zoll am Freitag mit. 

Die Beamten kontrollierten mehr als ein Dutzend verdächtige Pakete, rund 83.000 Ampullen Dopingmittel, 10.000 Tütchen und 11.000 Tabletten Potenzmittel kamen zum Vorschein. Bei einer weiteren Überprüfung stellten sie fest, dass die als "Gesundheitsprodukte" gekennzeichneten Waren in Deutschland dem Arzneimittel- und Anti-Doping-Gesetz unterliegen. Auch die Durchfuhr solcher Produkte sei laut Zoll verboten. 

Zoll Frankfurt ermittelt nun

Die Präparate wurden daraufhin sichergestellt, ein Strafverfahren eingeleitet. Das Zollfahndungsamt Frankfurt ermittelt nun in dem Fall. "Die Menge der sichergestellten Dopingpräparate zeigt, dass es einen großen Markt für solche Produkte gibt, obwohl diese erhebliche gesundheitliche Gefahren mit sich bringen", sagte eine Sprecherin. 


Der Empfänger in Paraguay konnte nicht ausfindig gemacht werden, weil die angegebene Anschrift nicht existiert. Eine Genehmigung der zuständigen Behörde in Paraguay für eine zweite Lieferung stellte sich außerdem als gefälscht heraus.

Verwendete Quellen:

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