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Frankfurt: Todes-Kita soll mit neuem Konzept wiedereröffnen

Nach Stromschlag-Vorfall  

Frankfurter Todes-Kita soll mit neuem Konzept wiedereröffnen

18.12.2019, 09:35 Uhr | t-online.de

Frankfurt: Todes-Kita soll mit neuem Konzept wiedereröffnen. Blumen und Kerzen sind am Eingang zu einer Kindertagesstätte in Frankfurt abgelegt: Ende Oktober wurde ein sechsjähriger Junge hier tödlich verletzt. (Quelle: dpa/Frank Rumpenhorst)

Blumen und Kerzen sind am Eingang zu einer Kindertagesstätte in Frankfurt abgelegt: Ende Oktober wurde ein sechsjähriger Junge hier tödlich verletzt. (Quelle: Frank Rumpenhorst/dpa)

Nach dem Tod eines Sechsjährigen durch einen Stromschlag in einer Frankfurter Kita war die Trauer groß. Jetzt soll die Kita wiedereröffnet werden – mit einem neuen Konzept.

Die Kinderzentrum Atzelbergstraße in Frankfurt, in dem Ende Oktober ein Sechsjähriger durch einen Stromschlag gestorben war, soll im Februar mit einem neuen Konzept wiedereröffnet werden.

Das gaben die Frankfurter Bildungsdezernentin Sylvia Weber von der SPD und die Leiterin des städtischen Eigenbetriebs Kita Frankfurt jetzt gemeinsam bekannt.

Umbaumaßnahmen geplant

"Das Unglück des Kindes ist für uns alle immer noch unfassbar", sagte Weber. "Aber die vielen Eltern im Stadtteil zählen auf uns, dass wir dem Kinderzentrum Atzelbergstraße einen Neuanfang ermöglichen."

In Zukunft sollen Kinder im Alter von einem bis zehn Jahren die Einrichtung besuchen dürfen. Bislang war das nur mindestens drei Jahre alten Kindern gestattet. Außerdem sollen neue Toiletten gebaut und die Gruppenräume teilweise umgestaltet werden. Und für Eltern, Kinder und Erzieher ist eine Möglichkeit geplant, des toten Jungen zu gedenken. Die Arbeiten dafür sollen Anfang 2020 beginnen. 

Kita sucht neue Mitarbeiter

Um die Kinder fachgerecht zu betreuen, muss sich die Kita aber zunächst nach neuem Personal umsehen. Die bisherigen Erzieherinnen und Erzieher hätten sich – genau wie das Leitungsteam – dazu entschieden, nicht mehr in das Kinderzentrum Atzelbergstraße zurückzukehren, hieß es. "Die persönliche Betroffenheit ist sehr groß", sagte Bischoff. Die Stellen seien daher neu ausgeschrieben worden, es werden erste Vorstellungsgespräche geführt.

Nach dem Unglück im Oktober war bei einer Begehung der Kita festgestellt worden, dass eine Steckdose nicht fachgerecht und sicher in der Wand festgemacht worden war und deutlich sichtbar aus der Wand hing. Inzwischen ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen fahrlässiger Tötung in dem Fall.

Verwendete Quellen:

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