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Unfall an roter Ampel: Mann getötet - Geldstrafe für Fahrer

Frankfurt am Main  

Unfall an roter Ampel: Mann getötet - Geldstrafe für Fahrer

15.10.2021, 16:15 Uhr | dpa

Nach einem tödlichen Verkehrsunfall ist ein 61 Jahre alter Autofahrer am Freitag vom Amtsgericht Frankfurt zu 1200 Euro Geldstrafe (120 Tagessätze) verurteilt worden. Der Angeklagte hatte im Mai 2019 in Frankfurt-Hausen mit seinem Wagen einen 76 Jahre alten Mann erfasst, der die Fahrbahn auf einem Fußgängerüberweg trotz Rotlichts überqueren wollte. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. (Aktenzeichen 3490 Js 228618/19)

Der Verteidiger stellte sich deshalb auf den Standpunkt, den Getöteten treffe zu 100 Prozent die Schuld an dem "nicht vermeidbaren" Unfall und sein Mandant müsse deshalb freigesprochen werden. Das Gericht orientierte sich an dem verkehrstechnischen Gutachten, wonach der Autofahrer fünf Sekunden lang den Fußgänger hätte sehen müssen, jedoch offenbar abgelenkt gewesen sei. Die Tatsache, dass von einem Unfallopfer zuvor ein Verkehrsverstoß begangen worden sei, führe nicht automatisch zur Straffreiheit des betroffenen Autofahrers.

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