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Sylt: Deutschlands teuerste Ferienregion – so viel kosten Wohnungen


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Sylt ist Deutschlands teuerste Ferienregion

Von t-online, mkr

Aktualisiert am 14.06.2022Lesedauer: 2 Min.
Neubau eines Wohnhauses in Westerland (Symbolbild): Wohnungen auf Sylt sind im deutschlandweiten Vergleich am teuersten.
Neubau eines Wohnhauses in Westerland (Symbolbild): Wohnungen auf Sylt sind im deutschlandweiten Vergleich am teuersten. (Quelle: Chris Emil Janßen/imago-images-bilder)
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Viele Menschen träumen von einer Wohnung am Meer oder in den Bergen. Doch ist das Wohnen in deutschen Ferienregionen überhaupt bezahlbar? Eine Analyse zeigt: Wer an der Nordsee leben will, muss tief in die Tasche greifen.

Sylt ist teurer als der Tegernsee. Das ist das Ergebnis einer "Immowelt"-Analyse der Angebotspreise von Eigentumswohnungen in 63 ausgewählten Ferienorten. Am meisten zahlen Wohnungskäufer: Der Quadratmeter auf der Nordseeinsel kostet 14.300 Euro, somit ist für eine Wohnung mit 75 Quadratmetern mehr als eine Million Euro fällig.

Auch auf anderen Nordseeinseln zahlen Wohnungskäufer Spitzenpreise. Wer eine Eigentumswohnung auf Norderney sucht, muss mit 13.850 Euro pro Quadratmeter rechnen. Damit liegt die ostfriesische Insel im Ranking unmittelbar hinter Sylt. Neben der Lage sorgt das durch die räumliche Beschränkung bedingte geringe Wohnungsangebot für hohe Preise. Auf Juist, mit 10.830 Euro, und auf Langeoog, mit 10.500 Euro, sind ebenfalls fünfstellige Quadratmeterpreise fällig.

Teure Ostseebäder und Sparpotential auf Rügen

Große preisliche Differenzen gibt es auch an der Ostsee: Während Ostseebäder wie Timmendorfer Strand mit 7.260 Euro oder Kühlungsborn mit 6.630 Euro pro Quadratmeter zu den teuren Pflastern zählen, besteht im Gegensatz zur Nordsee auf den Inseln zum Teil noch Sparpotential.

So zahlen Wohnungskäufer in Göhren auf Rügen für den Quadratmeter 3.900 Euro. Allerdings ist die Preisspanne auf der Insel groß: Im bekannten Rügener Ostseebad Binz etwa beträgt der Kaufpreis für eine Eigentumswohnung 6.310 Euro pro Quadratmeter.

Im Süden Deutschlands: Höchste Preise am Tegernsee

Wer die bayerischen Alpen der norddeutschen Küste vorzieht, muss sich ebenfalls auf hohe Wohnungspreise einstellen. In den Gemeinden rund um den Tegernsee sind Eigentumswohnungen am teuersten: In der gleichnamigen Gemeinde Tegernsee zahlen Käufer 11.560 Euro für den Quadratmeter, in Rottach-Egern 10.730 Euro. Die unmittelbare Lage an den Alpen sorgt auch in Garmisch-Partenkirchen für hohe Angebotspreise. In dem beliebten Wintersportort kosten Eigentumswohnungen 6.710 Euro pro Quadratmeter.

Günstigere Wohnungen finden Bergfreunde dagegen im Allgäu. In Bad Hindelang zahlen Käufer beispielsweise 4.060 Euro pro Quadratmeter. Wohnungssuchende, die eine Bleibe am Bodensee bevorzugen, müssen dagegen tiefer ins Portemonnaie greifen. So kostet der Quadratmeter in Lindau 5.690 Euro, in Konstanz müssen Käufer sogar mit 6.470 Euro rechnen.

Datenbasis für die Berechnung der Kaufpreise sind auf Immowelt.de inserierte Angebote in 63 ausgewählten deutschen Ferienorten. Die mittels hedonischer Verfahren errechneten Werte geben die Quadratmeterpreise von Bestandswohnungen wieder. Es handelt sich um Angebots-, keine Abschlusspreise.

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Verwendete Quellen
  • Immowelt.de: Pressemitteilung vom 14. Juni 2022
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