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Hamburg: Sexueller Missbrauch im Zeltlager? Hamburger Kirche sucht Zeugen


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Sexueller Missbrauch im Zeltlager? Hamburger Kirche sucht Betroffene

Von t-online, ads

Aktualisiert am 21.09.2022Lesedauer: 2 Min.
Ein Zelt im Wald (Symbolbild): Die Camps wurden dem Kirchenkreis zufolge öfter organisiert.
Ein Zelt im Wald (Symbolbild): Die Camps wurden dem Kirchenkreis zufolge öfter organisiert. (Quelle: Anna Om/imago images)
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In einem Zeltlager der Hamburger Kirche soll ein Kind missbraucht worden sein, die Polizei stellt die Ermittlung ein – nun sucht die Kirche selbst Zeugen.

"Die Nachricht wiegt schwer", beginnt die Mitteilung des Kirchenkreises Hamburg-Ost: In einem kirchlich organisierten Zeltlager soll Anfang der 2000er ein Kind sexuell missbraucht worden sein. Den Vorwurf hatte demnach die inzwischen erwachsene Person der unabhängigen Meldebeauftragen des Kirchenkreises mitgeteilt. Nun bemüht sich die evangelische Kirche Hamburg um Aufklärung.

"Zu den Vorfällen kam es mehrmals innerhalb eines Jahres und in mehreren der Jahre, in denen die betroffene Person und der Täter gemeinsam im Zeltlager waren", so die Kirche Hamburg. Die Person, die das Kind damals missbraucht haben soll, sei bereits seit rund 20 Jahren nicht mehr im Kirchenkreis aktiv. Die Staatsanwaltschaft, die in den Fällen ermittelt hatte, hatte demnach das Verfahren eingestellt: "weil eine Verurteilung nicht mit hinreichender Wahrscheinlichkeit zu erwarten sei".

Das reicht die Hamburger Kirche jedoch nicht: "Diese Verfahrenseinstellung ist keine Aussage darüber, ob der Missbrauch tatsächlich stattgefunden hat oder nicht", erklärt sie – und will deshalb selbst ermitteln.

Kirchenkreis Hamburg: "Kein Zweifel an den geschilderten, furchtbaren Erfahrungen

Die Kirche: "Die Verantwortlichen im Kirchenkreis sind von der Plausibilität der Aussagen überzeugt". Man hege "keinen Zweifel an den geschilderten, furchtbaren Erfahrungen, von der die betroffene Person berichtet hat". Deshalb sucht sie Zeugen, die damals mit im Camp waren.

Sie bittet Teilnehmende des von der Hamburger Kirchengemeinde organisierten Zeltlager, sich zurückzuerinnern – und weist insbesondere auf Situationen hin, die die damals sehr jungen Teilnehmenden möglicherweise erst jetzt im Erwachsenenalter richtig deuten können.

Betroffene und Zeugen können sich demnach vertraulich an die unabhängige Meldebeauftragte des Kirchenkreises Jette Heinrich wenden. Dafür stehen die Telefonnummern 040 51 9000 472 und 0176 195 198 96 sowie die E-Mail-Adresse j.heinrich@kirche-hamburg-ost.de zur Verfügung. Alternativ sei die Unabhängige Ansprechstelle (UNA) unter 0800 022 00 99 oder per E-Mail unter una@wendepunkt-ev.de erreichbar.

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Verwendete Quellen
  • kirche-hamburg.de: Mitteilung vom 20. September 2022
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