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Hamburg: Volksinitiative gegen Gendersprache soll kommende Woche starten


Volksinitiative gegen Gendersprache soll kommende Woche starten

Von dpa, t-online
01.02.2023Lesedauer: 2 Min.
Die Hamburger Volksinitiative gegen die Gendersprache in Verwaltung und Bildung kann starten.
Die Hamburger Volksinitiative gegen die Gendersprache in Verwaltung und Bildung kann starten. (Quelle: Uli Deck/dpa/Symbolbild/dpa)
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Landeswahlleiter Oliver Rudolf hat einer Hamburger Volksinitiative gegen Gendersprache grünes Licht gegeben. Die Initiatorin will sofort loslegen.

Die Hamburger Volksinitiative gegen die Gendersprache in Verwaltung und Bildung kann starten. Landeswahlleiter Oliver Rudolf erklärte nach Angaben der Organisatoren, dass die Vorlage rechtlich unbedenklich und formal korrekt sei. "Nächste Woche melden wir die Volksinitiative offiziell beim Senat an. Dann beginnen wir mit dem Sammeln der Unterschriften", teilte die Initiatorin Sabine Mertens am Mittwoch mit. Unterstützer könnten sich bereits auf der Internetseite der Initiative registrieren.

Die Volksinitiative des Vereins Deutsche Sprache setzt sich nach eigenen Angaben für den Gebrauch des Standardhochdeutschen in der öffentlichen Kommunikation ein. "Wir lehnen "Gendersprache" ab, da sie diskriminierend, integrationsfeindlich und vorurteilsbeladen ist", heißt es in einer Erklärung der Initiative.

Anti-Gender-Initiative braucht 10.000 Unterschriften

Gendersprache sei die Sprache einer Minderheit die vorgebe, die Mehrheit zu repräsentieren. "Tatsächlich versucht sie, der Mehrheit ihre Privatsprache aufzuzwingen, wenn sie z.B. von Bürger/innen, BürgerInnen, Bürger_innen, Bürgenden, Bürger*innen, Bürger:innen spricht."

Mit der Volksinitiative soll der Senat aufgefordert werden, der staatlichen Verwaltung und Bildungseinrichtungen vorzugeben, dass in der amtlichen Kommunikation und in Veröffentlichungen die Regeln des Rats für deutsche Rechtschreibung einzuhalten sind. Der Senat soll ferner an die öffentlichen Unternehmen appellieren, diese Vorgabe zu übernehmen. Wenn mindestens 10.000 Wahlberechtigte die Erklärung der Initiative unterschreiben, muss sich die Bürgerschaft mit dem Anliegen befassen.

Bisher gibt es eine Empfehlung der Gleichstellungsbehörde, in Bildung und Verwaltung gendersensible Sprache zu nutzen. "Wir wollen keine Vorschriften machen, wie jemand sprechen oder schreiben soll", hatte Gleichstellungssenatorin Katharina Fegebank (Grüne) im Januar t-online gesagt. Sie appellierte bei dem Gebrauch von Gendersprache an den gesunden Menschenverstand. Mehr dazu lesen Sie hier.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Eigene Recherchen
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