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Warnstreik am Flughafen Hamburg: Ausfälle – Schon über 50 Flüge abgesagt


Erneuter Warnstreik am Flughafen – mehr als 50 Flüge abgesagt

Von t-online, mkr

Aktualisiert am 24.04.2023Lesedauer: 1 Min.
Flugausfälle werden auf einer Anzeigetafel am Flughafen Hamburg angezeigt (Symbolbild): Erneut werden wegen eines Streiks Flüge gestrichen.Vergrößern des BildesFlugausfälle werden auf einer Anzeigetafel am Flughafen Hamburg angezeigt (Symbolbild): Erneut werden wegen eines Streiks Flüge gestrichen. (Quelle: Nikito/imago-images-bilder)
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Erst kürzlich hatte ein Streik der Gewerkschaft Verdi den Flughafen Hamburg lahmgelegt. Am Montag sind weitere Beschäftigte zum Arbeitskampf aufgerufen.

Die Gewerkschaft Verdi hat kurzfristig zu einem erneuten Warnstreik am Hamburger Flughafen aufgerufen. Für 24 Stunden sollen die rund 300 Beschäftigten des Bodenverkehrsdienstleisters Aviation Handling Services (AHS) am Montag die Arbeit niederlegen. Das teilte Verdi am spätesten Sonntagnachmittag mit.

Das private Service-Unternehmen AHS ist am Flughafen Hamburg für die Passagierabfertigung zuständig und betreut verschiedene Fluggesellschaften – darunter Lufthansa, SWISS, Austrian Airlines und Brussels Airlines. Die Beschäftigten sollten sich am Montag ursprünglich um 84 Abflüge kümmern.

Flughafen Hamburg: Insgesamt 160 Abflüge geplant

Nach aktuellem Stand sind bereits über 50 Abflüge gestrichen, teilte der Flughafen Hamburg am Montagmittag mit. Insgesamt seien am Montag 160 Abflüge geplant. Flüge, die von anderen Service-Unternehmen betreut werden, sind nicht betroffen.

Alle von Streichungen betroffenen Fluggäste werden gebeten, Kontakt zu ihrer Fluggesellschaft aufzunehmen und nicht zum Flughafen zu kommen. Bereits am Donnerstag und Freitag vergangener Woche wurde am Hamburger Flughafen gestreikt. Mehr als 300 Flüge mussten deshalb gestrichen werden, Zehntausende Passagiere waren betroffen.

Kritik von Verdi: Beschäftigte erhalten nur Mindestlohn

Im laufenden Tarifstreit kritisiert die Gewerkschaft, dass die Einstiegslöhne in der Passagierabfertigung auf dem Niveau des gesetzlichen Mindestlohnes lägen. "Das reicht vorne und hinten nicht und führt nicht zuletzt zu Armut im Alter", sagt Lars Stübbe, Gewerkschaftssekretär bei ver.di Hamburg.

"Andere Bodenverkehrsdienstleister zahlen bereits jetzt mindestens 15 Euro pro Stunde." Die Streikenden treffen sich am Montag um 11 Uhr zu einer Kundgebung am Flughafen.

Verwendete Quellen
  • hamburg.verdi.de: Pressemitteilung vom 23. April 2023
  • Pressemitteilung des Hamburg Airport vom 24. April 2023
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