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Hamburg: Corona sorgt für mehr Müll

Viel Arbeit für die Stadtreinigung  

Corona sorgt für mehr Müll in Hamburg

05.06.2020, 07:43 Uhr | dpa

Hamburg: Corona sorgt für mehr Müll. Der Spruch "Bleib sauber, mein Hamburg!" steht auf einem Mülleimer am Hamburger Hauptbahnhof: In der Corona-Krise kam deutlich mehr Müll als sonst zusammen. (Quelle: dpa/Daniel Reinhardt)

Der Spruch "Bleib sauber, mein Hamburg!" steht auf einem Mülleimer am Hamburger Hauptbahnhof: In der Corona-Krise kam deutlich mehr Müll als sonst zusammen. (Quelle: Daniel Reinhardt/dpa)

Mehr Altpapier, mehr Verpackungen: Hamburger haben in den vergangenen Wochen mehr Müll verursacht als im Vergleich zum Vorjahr. Auch wilde Müllablagerungen nahmen zu.

Verstopfte Altpapiercontainer, Pizzakartons an der Elbpromenade und kaum Gewerbemüll – das Coronavirus hat sich in Hamburg auch auf den Müll ausgewirkt. In den Wertstofftonnen sei im April im Vergleich zum Vorjahr 13 Prozent mehr Material gelandet, erklärte ein Sprecher der Stadtreinigung Hamburg (SRH). Dabei gehe es vor allem um Verpackungsmüll privater Haushalte.

In Altpapiercontainern seien wegen vermehrter Online-Bestellungen wesentlich mehr Kartons gelandet. Da diese oftmals nicht richtig zusammengefaltet worden seien, hätten sie die Öffnungen häufig verstopft und Altpapier sei neben den Containern gelandet. In Gewerberestmülltonnen sei deutlich weniger als sonst gewesen.

Essensverpackungen blockierten Papierkörbe

"An gastronomischen Hotspots ist die Vermüllung mehr geworden", sagte der SRH-Sprecher. Weil Restaurants zeitweise nur außer Haus verkauften, seien Papierkörbe häufig mit Essensverpackungen blockiert gewesen und Pizzakartons seien auch neben den Behältern gelandet – etwa an der Elbpromenade unweit des Portugiesenviertels mit seinen vielen Restaurants. Daher sei man dort häufiger vorbeigefahren.

"Im Vergleich zum Vorjahr sind bei der SRH 2020 im Durchschnitt rund 38 Prozent mehr Meldungen über Verunreinigungen und wilde Müllablagerungen eingegangen", heißt es mit Blick auf die ersten vier Monate. Das liege aber nicht unbedingt an einem veränderten Verhalten der Hamburger. Die Kontrolleure hätten sich während der Corona-Krise wegen der Abstandsgebote nicht auf weggeworfene Zigarettenkippen etwa in Fußgängerzonen und mehr auf wilde Müllablagerungen konzentriert.

Die Menge an Bio- und Grünabfällen sei in den ersten vier Monaten im Vergleich zum Vorjahr um mehr als drei Tonnen gestiegen. Ob dies auch mit Corona zusammenhängt sei jedoch unklar, da das Aufkommen stark vom Wetter und der Vegetation abhänge.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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