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Hamburg: Impfaktion für Schüler in den Sommerferien geplant

Ärtzekammer warnt  

Impfaktion für Schüler in den Sommerferien geplant

15.05.2021, 10:43 Uhr | t-online

Hamburg: Impfaktion für Schüler in den Sommerferien geplant. Eine Person zieht eine Spritze auf (Symbolbild): In den Sommerferien könnte eine Impfaktion für Schüler in Hamburg starten. (Quelle: imago images/Joerg Boethling)

Eine Person zieht eine Spritze auf (Symbolbild): In den Sommerferien könnte eine Impfaktion für Schüler in Hamburg starten. (Quelle: Joerg Boethling/imago images)

Kinder und Jugendliche leiden unter der belastenden Situation der Corona-Krise. Das könnte sich in Hamburg bald ändern: Die Stadt bereitet sich auf Impfungen für Schüler vor – die Ärztekammer kritisiert diesen Plan.

Schon zu Beginn der Sommerferien soll mit den Impfungen für Schüler und Schülerinnen in Hamburg begonnen werden. Sozialsenatorin Melanie Leonhard (SPD) erklärte laut Informationen des NDR, dass es mit dem Impfen losgehen soll, sobald die Arzneimittelbehörde das Vakzin von Biontech/Pfizer auch für Kinder ab 12 Jahren freigibt. Das könnte bereits Ende August der Fall sein, heißt es.

In Hamburg wären 111.000 Schülerinnen und Schüler betroffen. Die Impfungen selbst könnten dann in den Schulen vorgenommen werden heißt es. "Ich wünsche mir sehr, dass es zügig ein vernünftiges Impfkonzept für Kinder und Jugendliche gibt", sagte Schulsenator Ties Rabe (SPD) gegenüber der "Mopo". Es könne nicht sein, dass Kinder und Jugendliche durch die Schließung der Schulen erheblich benachteiligt würden. Es brauche einen Blick für die Interessen der Kinder.

Die Ärztekammer warnt allerdings vor einer vorschnellen Impfung von Kindern und Jugendlichen. "Die Impfung von Kindern und Jugendlichen gegen Covid-19 ist ein Thema, das deutlich komplexer ist als bei Erwachsenen", erklärt Pedram Emami, Präsident der Ärztekammer Hamburg. 

Die Impfungen für Kinder solle nicht nur von der Zulassung des Impfstoffes für die Altersgruppe abhängig gemacht werden. Gleichzeitig soll überlegt werden, ob schwere oder sogar tödliche Verläufe einen breiten Schutz durch die Impfung überhaupt nötig machen, lautet es in einer Mitteilung im Ärzteblatt.

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