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Bürgerschaft gedenkt der Opfer der Sturmflut vor 60 Jahren

Von dpa
16.02.2022Lesedauer: 2 Min.
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Die Hamburgische Bürgerschaft hat in ihrer Sitzung am heutigen Mittwoch der Opfer der Flutkatastrophe von 1962 gedacht. "Heute Nacht ist es genau 60 Jahre her, es war eine Nacht von Freitag auf Sonnabend, dass Hamburgs Deiche an über 100 Stellen brachen und die Wassermassen der Elbe große Teile unserer Stadt überfluteten", sagte Parlamentspräsidentin Carola Veit. 315 Menschen seien gestorben, Tausende seien obdachlos geworden.

Heute seien Hamburgs Deiche 2,5 Meter höher als vor 60 Jahren, der Ernstfall werde regelmäßig geprobt. "Dennoch dürfen die Gefahren niemals unterschätzt werden. So mahnt uns das Hochwasser im Ahrtal vom vergangenen Juli zur Vorsicht", warnte Veit. Diese Katastrophe mit mindestens 133 Toten habe gezeigt, dass selbst etablierte Abläufe und moderne Warnsysteme regelmäßig auf den Prüfstand gehörten.

"Wir haben über die Jahrzehnte gelernt, damit umzugehen, dass ab und zu ein Orkan bläst, dass es waagerecht regnet und dass tieferliegende Teile unserer Stadt unter Wasser geraten", sagte Veit. Aber allen müsse bewusst sein: "Klimawandel, Naturkatastrophen und steigende Wasserstände hören nicht von selbst auf."

Die Abgeordneten trügen Verantwortung dafür, dass dieser menschengemachten Zerstörung Einhalt geboten werde. "Wir müssen jetzt handeln, nicht irgendwann, und es muss uns endlich gelingen, diese Haltung auch bei den Menschen zu verankern, die bis heute so tun, als sei der Schutz von Umwelt und Natur nur "Spinnerei"", sagte Veit.

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Der Sturm "Vincinette" hatte vor 60 Jahren so stark in die Elbmündung geblasen, dass die Vormittagsflut nicht ablaufen konnte. Das Abendhochwasser stieg daraufhin am Pegel St. Pauli auf eine bis dato nie erreichte Höhe von 5,70 Metern. "Das war genau die Höhe, die Hamburgs Deiche eigentlich durchgehend haben sollten", sagte Veit.

Tatsächlich war das aber nicht überall so und da auch die Qualität der Deiche ließ teils zu wünschen übrig ließ, brachen sie gleich an mehreren Stellen. "Ganze Ortsteile wurden überflutet, Finkenwerder, Altenwerder, Moorburg, Neuenfelde, Moorfleet und der Tiefstack sowie der Harburger Hafen und weite Teile unserer Innenstadt - alles war überschwemmt, eine riesige Wasserfläche", sagte Veit.

Hamburg habe noch Glück im Unglück gehabt, da der damalige Polizeisenator Helmut Schmidt beherzt Verantwortung übernommen, Anordnungen getroffen, Dienststellen und Verwaltungseinheiten eingesetzt habe, für die er eigentlich gar nicht zuständig gewesen sei. Es sei aber nicht der spätere Bundeskanzler und Hamburger Ehrenbürger allein gewesen, der zusammen mit den Rettungskräften die Katastrophe bewältigt habe.

"Dass so viele Menschen - 40.000 Personen - dann doch am Ende gerettet werden konnten, das ist in Wahrheit dem beherzten Zupacken Tausender Freiwilliger zu verdanken", sagte Veit. Diesen Menschen gebühre besonderer Dank.

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