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Silvester-Angriffe und -Krawalle wohl mehrheitlich von Deutschen verübt


Silvester: Deutsche verübten die meisten Angriffe auf Einsatzkräfte

Von dpa, ella
Aktualisiert am 23.02.2023Lesedauer: 2 Min.
Silvester-Feuerwerk: Es ist wie ein Gewitter, alle hören es. Niemand kann sich dem entziehen.Vergrößern des BildesSilvester-Feuerwerk auf der Straße (Archivbild): Auch in Niedersachsen gab es zahlreiche Übergriffe auf Polizisten. (Quelle: Tobias Kleinschmidt/dpa-bilder)
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Deutsche verübten in der Silvesternacht laut niedersächsischem Innenministerium die meisten Angriffe auf Einsatzkräfte.

Laut des niedersächsischen Innenministeriums gingen die Angriffe auf Einsatzkräfte in der Silvesternacht überwiegend von Deutschen aus. Das geht aus einer Antwort des Ministeriums auf eine Anfrage der CDU im Landtag hervor. Insgesamt wurden 35 Tatverdächtige erfasst, darunter 27 mit deutscher Staatsbürgerschaft, 8 von ihnen hatten eine andere Nationalität. Der AfD-Landtagsabgeordnete Stephan Bothe hatte im Januar behauptet: "Die Männer, die Silvester für Terror, Verletzte und Verwüstung sorgten, hatten in der Masse einen Migrationshintergrund."

Dem Ministerium zufolge wurden zum Jahreswechsel für den Zeitraum von 18 Uhr bis 6 Uhr landesweit 34 Angriffe auf Angehörige der Polizei, der Feuerwehr und des Rettungsdiensts erfasst. Dabei erlitten 12 Polizisten, 5 Feuerwehrleute sowie ein Mitarbeiter des Rettungsdiensts Verletzungen, jedoch keine so schwerwiegend, dass sie als dienstunfähig gemeldet werden mussten. Zudem wurden 8 Fahrzeuge beschädigt. Es gab insgesamt 53 Strafverfahren.

Antidiskriminierungsbeauftragte beklagt wegen Migrationshintergrund

Zudem würde laut dem Ministerium nichts auf politische Motive der Täter hindeuten. Es wären auch keine Fälle bekannt, in denen Einsatzkräfte absichtlich in Hinterhalte gelockt wurden. Das Ministerium betonte weiterhin, dass die Anzahl der Angriffe in Niedersachsen im laufenden Jahr mit den vorherigen Jahren vergleichbar wären.

In ganz Deutschland hatten die Vorfälle an Silvester und Neujahr Empörung hervorgerufen und eine Diskussion um die Sicherheit der Einsatzkräfte ausgelöst. Ferda Ataman, Antidiskriminierungsbeauftragte des Bundes, beklagte dabei, dass ein allgemeiner Verdacht gegen Menschen mit Migrationshintergrund geäußert wurde. Das Bundesinnenministerium erklärte sich in einem internen Dokument für schwerere Strafen aus, sollten Polizisten und Rettungskräfte in eine Falle gelockt werden.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Dieser Text wurde maschinell erstellt und redaktionell geprüft. Wir freuen uns über Hinweise an unseren Leserservice.
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