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Wunstorf: Europas größte Indoor-Garnelenfarm am Kaliwerk Sigmundshall geplant


Hier soll die größte Indoor-Garnelenfarm Europas entstehen

Von t-online, cch

01.12.2023Lesedauer: 2 Min.
Prototypenanlage "Varuna": Sie dient zur Aufzucht von Garnelen des Unternehmens Aquapurna.Vergrößern des BildesPrototypenanlage "Varuna": Sie dient zur Aufzucht von Garnelen des Unternehmens Aquapurna. (Quelle: K+S)
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Die Region Hannover könnte bald für die Garnelenproduktion eine große Rolle spielen. Am ehemaligen Kalibergwerk soll eine riesige Farm entstehen.

Am ehemaligen Kaliwerk Sigmundshall in Wunstorf (Region Hannover) soll eine riesige Garnelenfarm entstehen – laut Angaben des Industrieunternehmen K+S sogar "die größte und modernste Indoor-Garnelenfarm Europas". Betreiber der Anlage im Innopark ist das Wunstorfer Start-up Aquapurna. Der Baubeginn ist für 2024 geplant.

Aquapurna betreibt an dem Standort bereits seit einigen Jahren eine kleine Garnelen-Anlage. In den kommenden Monaten soll die Produktion verzehnfacht werden: Auf der neuen Farm sollen künftig bis zu 800 Tonnen Garnelen pro Jahr gezüchtet werden. Dafür sind zwei Produktionshallen mit einer Grundfläche von rund 18.000 Quadratmeter geplant – eine Fläche, die größer ist als zwei Fußballfelder.

Wunstorf: Diese Vorteile soll die Garnelenfarm haben

Während importierte Garnelen oft mit ökologischen Problemen wie der Zerstörung von Mangrovenwäldern und Beifang verbunden sind, soll das Projekt in Wunstorf nachhaltig sein und die Auswirkungen auf die Umwelt minimieren: Auf den Dächern der Hallen soll mithilfe von Solarpanels Strom erzeugt werden und für die Zucht eine Kreislauftechnik installiert werden, bei der das Aufzuchtwasser den Angaben zufolge zu über 98 Prozent fortlaufend wiederverwendet wird. So entstehe nur wenig Abwasser.

Neben dem Neubau im vorgelagerten Bereich des ehemaligen Bergwerks will Aquapurna die bereits bestehende Garnelenanlage weiter betreiben und erweitern. Vor Ort könnten den Angaben zufolge 50 neue Arbeitsplätze entstehen. K+S investiert laut eigenen Angaben einen Betrag im niedrigen zweistelligen Millionen-Bereich in das Projekt. Weitere Investitionen in siebenstelliger Höhe erhalte Aquapurna von privaten Investoren.

"Das Projekt ist für K+S ein perfekter strategischer Schritt zur Nachnutzung der vorhandenen Infrastruktur am ehemaligen Kalistandort Sigmundshall", wird Saban Bala von K+S in der Pressemitteilung zitiert. Die Garnelen von Aquapurna werden in Deutschland unter dem Namen "Gamba Zamba" vertrieben.

Verwendete Quellen
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