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Mann will angeblich 102 Jahre alt sein und fordert Rente

Von dpa
Aktualisiert am 16.11.2021Lesedauer: 1 Min.
Justitia
Eine Statue der Justitia steht unter freiem Himmel (Symbolbild): Ob und wie der Mann vor Gericht erscheint, ist noch unklar. (Quelle: Arne Dedert/dpa-bilder)
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Skurriler Fall aus Niedersachsen: Ein Mann beharrt darauf, das Greisenalter erreicht zu haben, um Altersrente zu bekommen. Der mutmaßlich erst 1973 Geborene soll daher nun vor Gericht erscheinen.

Ist der Mann aus dem Landkreis Stade nun knapp 50 – oder doch schon 102 und damit eine ganze Weile im Rentenalter? Die Frage will das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen beantworten und klären, ob ihm eine Altersrente zusteht.

Dazu hat das Gericht das persönliche Erscheinen des Mannes angeordnet, in der Verhandlung am Freitag (9.00 Uhr) sollen seine Identität und sein Alter festgestellt werden. Der Kläger sei nach eigenen Angaben 102 Jahre alt, bei der Deutschen Rentenversicherung habe er eine Altersrente beantragt, weil er nicht länger auf die Rente warten könne. Der Antrag wurde abgelehnt.

Verwaltungsfachangestellter beharrt auf Geburtsjahr 1919 in Hannover

Denn nach den Daten des Versicherungskontos wurde der Mann 1973 in Stade geboren, wie das Gericht mitteilte. Außerdem arbeite er als Verwaltungsfachangestellter in Vollzeit, was bei einem 102-Jährigen "recht unwahrscheinlich" sei. Der Mann beharrt jedoch darauf, 1919 in Hannover geboren worden zu sein. Dazu legte er eine eidesstattliche Erklärung und eine selbst verfasste "Geburtsbescheinigung" vor. Die Daten der Deutschen Rentenversicherung seien falsch, 1973 habe er vielmehr in Stade einen Unfall erlitten.

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Schon ein erstes Gerichtsverfahren sei "nicht im Sinne des Klägers" verlaufen, teilte das Gericht mit. Nun habe das Landessozialgericht über eine Feststellungsklage zu verhandeln.

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