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R├╝ckschlag f├╝r Gastronomen, volle B├╝cher in der Industrie

Von dpa
21.01.2022Lesedauer: 3 Min.
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Die nieders├Ąchsische Wirtschaft ist zum Jahresstart hin- und hergerissen zwischen verhaltener Zuversicht und neuen Sorgen. Omikron-Welle, Lieferengp├Ąsse und Personalknappheit bereiten mehreren Branchen Probleme. Ihre aktuelle Lage beurteilten etliche Unternehmen zuletzt jedoch - den Umst├Ąnden entsprechend - als vergleichsweise gut. Das zeigt eine Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammern im Land (IHKN), die am Freitag vorgelegt wurde.

Gastronomie und Einzelhandel s├Ąhen die Verbreitung der ansteckenderen Corona-Mutation als "herben R├╝ckschlag", hie├č es in Hannover. Zum anderen berichteten Industrie- und auch Dienstleistungsfirmen von vollen Auftragsb├╝chern. Das Problem: "Hier fehlen aber Computerchips beziehungsweise Fachkr├Ąfte." IHKN-Chefin Maike Bielfeldt meinte, die Zielgerade der Pandemiebek├Ąmpfung sei noch nicht ganz erreicht. "Es gibt Gegenwind. Aber insgesamt handelt es sich um eine stabile Lage."

Stabil bedeutet freilich in zahlreichen F├Ąllen stagnierend. Der Hauptgrund laut Bielfeldt: "Die Auftr├Ąge sind da, aber sie k├Ânnen nicht abgearbeitet werden." Die Kammern hatten gut 2000 R├╝ckmeldungen aus Mitgliedsbetrieben erhalten. Sowohl die Erwartungen an die n├Ąchsten Monate als auch das bestehende Gesch├Ąftsvolumen wurden im Schlussquartal 2021 leicht pessimistischer beurteilt als im dritten Jahresviertel. Der Anteil der "g├╝nstigen" oder "guten" Einsch├Ątzungen nahm geringf├╝gig ab, der der "negativen" oder "schlechten" etwas zu.

Gleichzeitig gab es relativ viele Antworten aus Unternehmen, die unterm Strich "zufrieden" mit ihrer augenblicklichen Situation sind (50 Prozent) und immerhin mit "gleichbleibenden Gesch├Ąften" rechnen (58 Prozent). Der Gesamtindikator f├╝r das Konjunkturklima in Niedersachsen ging dennoch von 111 Punkten auf 106 Z├Ąhler zur├╝ck.

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Der Au├čenhandel festige sich. "Die Exporte brummen", sagte Bielfeldt. "In den USA ist der Bereich Automobil stark nachgefragt, in China ist es der Maschinenbau." Schwierig blieben Gesch├Ąfte mit Gro├čbritannien durch die Zollformalit├Ąten nach dem Brexit. "Ansonsten sind die anderen europ├Ąischen M├Ąrkte Niedersachsens stabil." Die Investitionen insbesondere in CO2-Reduktionstechnologien stiegen ebenfalls.

Sehr vieles h├Ąngt nun an der Frage, ob es gelingt, Omikron in den Griff zu bekommen. "Mit der Eind├Ąmmung der Pandemie wird die nieders├Ąchsische Wirtschaft kr├Ąftig wachsen", sch├Ątzt Bielfeldt. Eine Steigerung des Bruttoinlandsprodukts in der Spanne von 3,5 bis 4 Prozent sei denkbar, 60.000 zus├Ątzliche Jobs k├Ânnten entstehen. ├ähnlich hatte sich k├╝rzlich die NordLB ge├Ąu├čert. Ihre Volkswirte gehen davon aus, dass Niedersachsen 2022 ein Plus von 3,9 Prozent schaffen kann - ├╝ber der Prognose f├╝r ganz Deutschland (3,5 Prozent).

Ein "Top-Risiko" sei die Inflation, so die IHKN-Chefin. Besonders Energie und Rohstoffe haben sich stark verteuert. Gestiegene Beschaffungskosten k├Ânnen zu weniger Produktion und Einkommen f├╝hren und ├╝ber ein Umw├Ąlzen auf die Verbraucher auch deren Kaufkraft und Nachfrage dr├╝cken. Hinzu kommen die angespannten Lieferketten der international eng verflochtenen nieders├Ąchsischen Wirtschaft.

"Bei einer Normalisierung werden sich auch die Rohstoffpreise wieder abschw├Ąchen", glaubt Bielfeldt. "Insgesamt werden wir uns allerdings wieder an steigende Preise gew├Âhnen m├╝ssen." Und: "Es wird eine Weitergabe von Preiserh├Âhungen an die Kunden geben."

Der Fachkr├Ąftemangel mache der Wirtschaft gleichfalls zu schaffen. "Am Bau gibt es deutlichen Bedarf. Auch im Gastgewerbe wird trotz Corona sehr viel Personal gesucht." Zudem fehlten Kraftfahrer und Paketboten. Dabei wollten 8 Prozent aller Firmen mehr einstellen.

Die Industrie mit Automobil- und Maschinenbau melde in gro├čen Teilen eine bessere Entwicklung. Kritischer ist die Lage laut IHKN im Einzelhandel, wo Corona-Ma├čnahmen Betrieben das Weihnachtsgesch├Ąft vermiesten. "Das hat vor allem die Innenstadtsortimente, die Bekleidungs- und Schuhgesch├Ąfte, hart getroffen."

Noch mehr gelte das im Gastgewerbe: Weihnachtsfeiern fielen aus, in der sonst umsatzst├Ąrksten Zeit waren viele Lokale und Restaurants leer. Bielfeldt: "Das Hin und Her der Einschr├Ąnkungen und von 2G/2G plus hat sich im Gastrogesch├Ąft sehr stark niedergeschlagen."

Das Baugewerbe, das schon zuvor recht gut durch die Krise gekommen war, habe eine weitere Stabilisierung verzeichnet. Problemfaktoren jedoch auch hier: fehlende Fachkr├Ąfte, fehlendes Material.

Die IHKN koordinieren als Dachorganisation die Arbeit der regionalen Industrie- und Handelskammern (IHK) in Niedersachsen. Neuer Pr├Ąsident ist seit Anfang des Jahres Andreas Kirschenmann. Er kommt aus der IHK L├╝neburg-Wolfsburg und will Schwerpunkte etwa bei Infrastrukturausbau, Digitalisierung und B├╝rokratieabbau setzen.

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