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Vorschlag: Kabel-Korridor für zügigeren Windenergie-Ausbau?

Von dpa
08.02.2022Lesedauer: 2 Min.
Windpark in der Nordsee
Blick auf den Offshore-Windpark "Butendiek". (Quelle: Daniel Reinhardt/dpa/Archivbild/dpa-bilder)
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Um den Ausbau der Offshore-Windenergie in der Nordsee zu beschleunigen, hat Niedersachsens Staatssekretär für Raumordnung, Ludwig Theuvsen (CDU), die Nutzung eines weiteren Korridors für Kabel zu Hochsee-Windparks ins Spiel gebracht. Der Staatssekretär beriet zusammen mit Niedersachsens Energieminister Olaf Lies (SPD) und Schleswig-Holsteins Energiestaatssekretär Tobias Goldschmidt am Dienstag in einer Online-Konferenz mit Bundesklimaschutzminister Robert Habeck (Grüne) darüber, wie die Offshore-Windenergie schneller ausgebaut werden könnte, um die neuen von der Bundesregierung gesteckten Ausbauziele zu erreichen.

Theuvsen wies in einer Mitteilung des Landwirtschaftsministeriums nach dem Treffen darauf hin, dass 2029 und 2030 erstmalig jeweils zwei Offshore-Kabeltrassen zeitgleich in Betrieb gehen sollen. Diese werden über die bekannten Korridore unter den ostfriesischen Inseln Baltrum und Norderney durch das Küstenmeer verlegt. "Eine noch frühere Inanspruchnahme ist zeitlich kaum umsetzbar", sagte er. "Deshalb kann eine weitere Lösung nur sein, parallel dazu einen weiteren Korridor zu nutzen, so dass in 2029 und 2030 jeweils noch ein weiteres System mit je zwei Gigawatt Leistung in Betrieb genommen werden könnte." Einzelheiten zu diesem weiteren Korridor wurden nicht genannt.

Theuvsen betonte zudem, dass Niedersachsen bereits "enorme Leistungen" erbracht habe, um die raum- und umweltverträgliche Anbindung der Offshore-Windparks auf See planerisch abzusichern.

Bundesminister Habeck erläuterte den Angaben zufolge bei dem Treffen, dass gesetzliche Änderungen notwendig seien, um die neuen Ausbauziele auf See zu erreichen. Die neue Regierung aus SPD, Grünen und FDP hatte im Koalitionsvertrag die Ausbauziele für die Offshore-Windkraft im Vergleich zur Vorgängerregierung deutlich erhöht: Statt 20 Gigawatt (GW) bis 2030 und 40 GW bis 2040 sollen nun schon 30 GW bis 2030, 40 GW bis 2035 und 70 GW bis 2045 erreicht werden.

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Lies betonte, ohne einen Offshore-Ausbau werde es keine erfolgreiche Energiewende geben, und damit würden auch die Klimaziele verfehlt. "Nachdem wir in den vergangenen Jahren viel zu langsam vorangekommen sind, können wir uns keine weitere Offshore-Delle leisten. Der Ausbau der Offshore-Windenergie ist nicht nur essentiell für die Energiewende, sondern gleichzeitig die Chance für die wirtschaftliche Entwicklung Niedersachsens und insbesondere unserer Häfen", so Lies.

Schleswig-Holsteins Energiestaatssekretär Tobias Goldschmidt sagte, die Erhöhung des Ausbauziels auf 70 GW bis 2045 sei eine "Herkulesaufgabe", die nun entschlossen angepackt werden müsse. "Ganz entscheidend wird sein, die Offshore-Anlagen und insbesondere auch die Anbindungsleitungen möglichst effizient und umweltschonend zu errichten", sagte Goldschmidt der Deutschen Presse-Agentur in Kiel. Der Norden der Bundesrepublik könne dabei eine Blaupause für Klimaschutztechnologie auf See und an Land werden.

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