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Kammern kritisieren geplante B96-Brückensperrung

Von dpa
11.02.2022Lesedauer: 1 Min.
IHK
ILLUSTRATION - Ein Schild weist auf die Industrie- und Handelskammer hin. (Quelle: Bernd Wüstneck/zb/dpa/Symbolbild/dpa-bilder)
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Unternehmen in Brandenburg und im östlichen Mecklenburg-Vorpommern protestieren gegen die geplante Sperrung einer B96-Brücke in Fürstenberg (Oberhavel) für schweren Lkw-Verkehr. Das sei eine böse Überraschung für die regionale Wirtschaft und stelle eine erhebliche Belastung dar, teilten die Industrie- und Handelskammern in Potsdam und Neubrandenburg am Freitag mit. Die finanziellen Schäden für Firmen bei einer Sperrung der Schleusenbrücke mit weiträumigen Umfahrungen wegen der Seen wären erheblich. Deshalb müsse die Brücke schnellstmöglich instandgesetzt werden, was nicht an finanziellen Mitteln scheitern dürfe.

Die Firmen in Mecklenburg-Vorpommern fordern seit Jahrzehnten den mehrspurigen Ausbau der B96 nach Berlin, wozu auch Ortsumfahrungen, wie in Fürstenberg und im Norden bei Usadel und Weisdin gehören. Der Potsdamer Landesbetrieb für Straßenwesen hatte Anfang Februar überraschend mitgeteilt, dass die Belastung auf der Schleusenbrücke Fürstenberg wegen Schäden begrenzt werden müsse. So sollen Fahrzeuge mit mehr als 16 Tonnen Gesamtgewicht dort nicht mehr fahren dürfen.

Eine Sperrung wäre eine "Katastrophe für die gewerbliche Wirtschaft in der Kammerregion", sagte Ralf Pfoth von der IHK Neubrandenburg. Kurzfristig anberaumte Sperrungen, langwierige Baustellen sowie damit einhergehende Einschränkungen müssten auf ein Minimum reduziert werden, forderte die IHK Potsdam. Nach Jahren der Diskussion müssten die Planungen für die Ortsumfahrung Fürstenberg nun zügig abgeschlossen und die Bauarbeiten begonnen werden.

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