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Interesse zum Start der Fotografie-Ausstellung im Barberini

Von dpa
12.02.2022Lesedauer: 1 Min.
Barberini Ausstellung "Eine neue Kunst"
Eine Frau betrachtet Photographien von Heinrich Kühn (um 1900). (Quelle: Bernd Settnik/dpa/dpa-bilder)
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Die Ausstellung zur Verbindung von Fotografie und Impressionismus im Potsdamer Museum Barberini ist gleich zum Start auf reges Interesse gestoßen. Am Wochenende seien an beiden Tagen die Tickets schnell ausverkauft gewesen, berichtete Museumssprecher Achim Klapp. Nur für den Sonntagabend waren am Mittag noch einige Restkarten verfügbar. "Da die meisten Besucher Tickets online vorab kaufen, können wir die Besucheranzahl - und Führung im Museum genau steuern", erläuterte Klapp. Trotz der Corona-Auflagen könnten rund 1000 Besucher pro Tag eingelassen werden. Für die kommenden Tage seien noch Tickets zu buchen, sagte Klapp.

Bis zum 8. Mai sind im Museum Barberini unter dem Titel "Eine neue Kunst. Photographie und Impressionismus" rund 150 Aufnahmen von etwa 70 Fotografen aus der Zeit zwischen 1850 bis in die 1910er Jahre zu sehen. In Zusammenarbeit mit dem Wuppertaler Von der Heydt-Museum und mit Leihgaben aus Frankreich, Österreich und zahlreichen deutschen Museen werden Arbeiten von Fotografen wie Gustave Le Gray, Louise Deglane, Alfred Stieglitz und Heinrich Kühn gezeigt.

Impressionisten wie Claude Monet und Pierre-Auguste Renoir hätten unter freiem Himmel gearbeitet, um die neue Beziehung von Mensch und Natur zu thematisieren, erläuterte Museumsdirektorin Ortrud Westheider. "Ihre Malerei war pure Gegenwart, die individuelle Reaktionen auf im Wechsel begriffene Licht- und Wetterphänomene thematisierte."

Dies habe sie zu Verbündeten der Fotografen gemacht, sagte die Direktorin. "Dabei wählten die frühen Fotografen die gleichen Motive wie die Impressionisten und studierten die wechselnden Lichtsituationen, Jahreszeiten und Wetterverhältnisse." In der Ausstellung könne man dieses Wechselspiel zwischen Fotografie und Malerei nun erleben.

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