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Freiburg verpasst Champions League, Bayer siegt

Von dpa
14.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Bayer Leverkusen - SC Freiburg
Leverkusens Exequiel Palacios (l) und Freiburgs Lucas H├Âler k├Ąmpfen um den Ball. (Quelle: Marius Becker/dpa/dpa-bilder)
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Der Traum von der ersten Teilnahme an der Champions League ist f├╝r den SC Freiburg endg├╝ltig geplatzt. Eine Woche vor dem ersten Pokal-Endspiel der Vereinsgeschichte gegen RB Leipzig verloren die Breisgauer zum Liga-Abschluss das Fernduell mit den Sachsen um den letzten Platz in der K├Ânigsklasse. Nach dem 1:2 (0:0) bei Bayer Leverkusen rutschte der SC sogar noch auf Rang sechs hinter Union Berlin ab. Am Ende war es dennoch dramatisch, zwischenzeitlich fehlte dem SC ein Tor. Dennoch wird Freiburg erstmals seit f├╝nf Jahren und zum f├╝nften Mal in der Vereinsgeschichte europ├Ąisch spielen.

Bayer war zuvor schon nach zwei Jahren wieder f├╝r die Champions League qualifiziert gewesen und holte zum Abschluss den erhofften Sieg zum Abschied von Rudi V├Âller. Der Weltmeister von 1990 geht nach mehr als 23 Jahren im Verein - zwei als Spieler, 21 in sportlichen F├╝hrungspositionen - in den Ruhestand, bleibt aber als Club-Botschafter und Mitglied des Gesellschafterausschusses erhalten.

Torj├Ąger Patrick Schick verpasste derweil die Einstellung des Leverkusener Saisonrekords von Stefan Kie├čling (25 Treffer) - auch durch Mannschaftsgeist. Beim F├╝hrungstor liefen der Tscheche und Lucas Alario alleine aufs Tor zu, Schick legte ab (54.). Freiburg gelang der Ausgleich durch den zu Union Berlin wechselnden Jannik Haberer (88.). Als Torh├╝ter Mark Flekken mitst├╝rmte, schoss Exequiel Palacios in der siebten Minute der Nachspielzeit ins leere Tor und Bayer zum Sieg.

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V├Âller wurde vor dem Anpfiff mit einer riesigen Spruch-Choreographie gehuldigt. Auf acht Bannern wurden ber├╝hmte Zitate V├Âllers ausgebreitet. Der Spieltag stand bei den Bayer-Fans wie immer zum Saison-Abschluss unter dem Motto "Finally Red". Die roten Shirts, die die Anh├Ąnger einheitlich anzogen, trugen diesmal die Aufschrift "Danke Rudi" und "Es gibt nur ein' Rudi V├Âller". Auch bei der offiziellen Verabschiedung lief aus den Stadio-Mikrofonen "Ein Rudi V├Âller" - der Song, den der Besungene nach eigener Aussage nicht mehr h├Âren kann. V├Âller ├╝bernahm schlie├člich das Mikrofon und bedankte sich unter lautem Jubel der Fans - auch der Freiburger.

Die erste Chance hatten die nach zehn Gegentoren in den letzten drei Spielen zun├Ąchst vorsichtigen G├Ąste aus Freiburg. Nach einem Freisto├č von Vincenzo Grifo kam Nationalspieler Nico Schlotterbeck in seinem letzten Spiel vor dem Wechsel zu Borussia Dortmund aus vier Metern zum Kopfball, bekam aber keinen Druck dahinter (15.). Die G├Ąste wurden nun mutiger, doch Lucas H├Âler traf per Kopf den Au├čenpfosten (20.), Nicolas H├Âfler verzog knapp (44.).

Kurz nach der Pause geriet Freiburg in R├╝ckstand. Und f├╝nf Minuten danach hielt Flekken stark gegen Paulinho, Schick traf beim Nachschuss die Latte. Die Freiburger versuchten es weiter vehement. Die Einwechslung von Rekord-Joker Nils Petersen und die Kunde vom Leipziger R├╝ckstand in Bielefeld wirkten als Mutmacher - und kurz vor Schluss war nach Haberers Tor die Chance zum Greifen nahe. Doch dann glich Leipzig aus und Freiburg verlor, nachdem es volles Risiko gegangen war.

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