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Bombenalarm in Siegburg – Polizei gibt Entwarnung


Bombenalarm in Siegburg – Polizei gibt Entwarnung

Von t-online, mtt

Aktualisiert am 09.11.2022Lesedauer: 2 Min.
Spezialkräfte auf dem Weg in die Schule: Die Beamten nehmen die Lage sehr ernst.Vergrößern des BildesSpezialkräfte auf dem Weg in die Schule: Die Beamten nahmen die Lage sehr ernst. (Quelle: Fuhrmann)
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Großeinsatztag in Siegburg: Erst durchkämmten schwer bewaffnete Spezialeinheiten eine Schule. Dann musste auch noch der Bahnhof geräumt werden.

Der stundenlange Polizei-Einsatz in Siegburg nach einem Amokalarm an einer Realschule ist beendet. Auch von einem verdächtigen Rucksack, der am Mittwochnachmittag etwa zwei Kilometer entfernt von der Schule auf dem Parkplatz eines Berufskollegs in der Hochstraße gefunden worden war, ging keine Gefahr aus. Das teilte die Polizei am frühen Abend mit.

"Die Untersuchung des verdächtigen Gegenstandes verlief negativ. Die polizeilichen Absperrungen werden schrittweise aufgehoben", hieß es von der Kölner Polizei am frühen Abend. Zuvor war das Gelände rund um den Fundort des Rucksacks großräumig abgesperrt worden. Auch der Bahnhof Siegburg/Bonn war mehrere Stunden gesperrt, was zu erheblichen Problemen beim Regional- und Fernverkehr der Deutschen Bahn geführt hatte.

Zahlreiche Einsatzkräfte und Bombenentschärfer im Einsatz

Erst Amok-, dann Bombenalarm in Siegburg: Im Bereich des Berufskollegs Hochstraße hatte die Polizei am Mittwochmittag unter einem Fahrzeug einen verdächtigen Gegenstand gefunden. Die Gegend wurde abgesperrt, der Gegenstand untersucht. Die Schülerinnen und Schüler wurden aus der Schule geleitet.

Gegen 14 Uhr teilten die Beamten mit, dass ein Bombenentschärfer des Landeskriminalamtes den Gegenstand untersuche. "Der Bahnhof Siegburg wird für diesen Zeitraum geräumt – der Zugverkehr eingestellt."

Schon zuvor hatte es große Aufregung in der Kreisstadt des Rhein-Sieg-Kreises gegeben. Ein Hubschrauber kreiste am Morgen über der Alexander-von-Humboldt-Realschule, die sich rund zwei Kilometer vom Berufskolleg entfernt befindet.

Spezialeinheiten stürmten Schule

Spezialeinheiten der Polizei drangen in die Schule ein und druchkämmten sie Raum für Raum, während die Schüler in den Klassenräumen ausharrten. Der Grund: Zeugen hatten eine bewaffnete Person im Bereich der Schule gemeldet. Außerdem hörten sie Knallgeräusche. Ein Unbekannter habe nach Zeugenaussagen mit einer Langwaffe in die Luft geschossen, hieß es.

Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an und fahndete mit Hochdruck nach der verdächtigen Person. Zwei Männer wurden gestellt und zur Vernehmung nach Köln gebracht.

Wie die Polizei am Abend mitteilte, handelte es sich bei einem von ihnen um einen 14-Jährigen, auf den die Täterbeschreibung zutraf, der aber nach einer Überprüfung und der Durchsuchung seiner Wohnung als unverdächtig entlassen worden sei. Der andere Mann war laut Polizei ein 52-Jähriger, der ebenfalls als unverdächtig entlassen wurde.

Reste von Knallkörpern entdeckt

Dort, wo die verdächtige Person am Morgen gesichtet worden war, wurden unterdessen Reste von gezündeten Feuerwerkskörpern entdeckt, sagte ein Sprecher der Polizei Rhein-Sieg-Kreis t-online. Ob diese Feuerwerkskörper die Ursache für die Knallgeräusche waren, sei aber noch unklar.

Eine erste Aussage eines Sprechers der Polizei Köln, wonach vor Ort auch Munition gefunden worden sei, nahmen die Beamten später zurück.

Verwendete Quellen
  • Reporter vor Ort
  • Telefonat mit der Polizei
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