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Kulinarisches Köln: Worauf Touristen oft hereinfallen


Köln kulinarisch entdecken: Von Sauerbraten bis Halve Hahn

Von t-online
Aktualisiert am 06.12.2023Lesedauer: 3 Min.
Himmel un Ääd: Das deftige Gericht ist schön sättigend.Vergrößern des BildesHimmel un Ääd: Das deftige Gericht ist schön sättigend. (Quelle: Komet Verlag GmbH)
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Wer in Köln ausgeht, kann großartige kulinarische Entdeckungen machen – aber auch bitter enttäuscht werden. Denn nicht jeder Name auf der Speisekarte hält, was er verspricht.

Im Herzen von Nordrhein-Westfalen gelegen, glänzt die Stadt Köln mit einer reichen und vielseitigen Geschichte. Doch die Rhein-Metropole ist nicht nur für ihren Dom, den Karneval und römische Ruinen bekannt, sondern auch für ihre köstliche regionale Küche. Manche Gerichte sind dabei zwar auch am Mittel- und Niederrhein bekannt, aber besonders eng mit der kölschen Esskultur verbunden.

Wer eine Tour durch die Kölner Gaststätten macht, kann so manche Spezialitäten und kulinarischen Schätze entdecken.

Rheinischer Sauerbraten

Ein Gericht, das in der ganzen Bundesrepublik zu finden ist, aber in Köln seine ganz eigene Note erhält, ist der Sauerbraten. Besonders charakteristisch für die kölsche Version, lokal auch "Soorbrode" genannt, ist die süße Soße, die mit Rosinen und Apfelkraut angereichert wird.

Das Fleisch – früher oft vom Pferd, heute häufig vom Rind – wird in einer Wasser-Essig-Marinade eingelegt, bevor es im Backofen gegart wird. Als Beilage dienen in der Regel Kartoffelklöße und Apfelmus.

Halve Hahn

Die Kölner Küche ist für Überraschungen gut. Ein Beispiel dafür ist der "Halve Hahn". Hier handelt es sich nicht, wie man vermuten könnte, um ein halbes Brathähnchen, sondern um ein Roggenbrötchen, serviert mit mittelaltem Gouda, Zwiebeln, Butter und Senf. Früher

Die Herkunft des Namens ist ungewiss. Eine Theorie besagt, dass er sich von der Bestellung eines Gastes abgeleitet habe, der nur ein halbes Brötchen wollte: "Ääver isch will doch bloß ne halve han."

Himmel und Ääd

"Himmel un Ääd" (auf Hochdeutsch "Himmel und Erde") ist ein traditionelles Gericht aus Stampfkartoffeln und Apfelstücken. Der Name bezieht sich auf die "Erdäpfel", also die Kartoffeln, und die Äpfel aus dem "Himmel".

Die kölsche Variante bereichert diese Kombination mit kross gebratener Blutwurst und gerösteten Zwiebeln, was das Gericht zu einem herzhaften und deftigen Genuss macht.

Kölscher Kaviar

Der "Kölsche Kaviar" ist eine weitere Spezialität aus Köln, die nicht das ist, was sie zu sein scheint. Denn statt um Fischrogen handelt es sich dabei um eine Portion Blutwurst, die mit einem Roggenbrötchen, Zwiebelringen und Senf serviert wird.

Warum dieses Gericht "Kölscher Kaviar" heißt, ist unbekannt. Der Name sorgt jedoch regelmäßig für ein Schmunzeln bei Einheimischen und Besuchern.

Kölsch

Keine Spezialitäten-Tour durch Köln wäre nicht komplett ohne das berühmte Kölsch. Dieses Bier wird seit 1918 unter seinem heutigen Namen gebraut und darf gemäß der "Kölsch-Konvention" von 1986 ausschließlich in Köln hergestellt werden.

Es hat einen Alkoholgehalt von rund 4,8 Prozent und wird traditionell in schmalen 0,2-Liter-Gläsern, den sogenannten "Kölsch-Stangen", serviert. Die schmalen Gläser verhindern, dass die Kohlensäure zu schnell entweicht.

Mit seinem leicht feinherben und leicht bitteren Geschmack lässt es sich hervorragend mit typischen rheinländischen Spezialitäten wie dem Kölschen Kaviar oder dem Halven Hahn kombinieren.

Moderne Esskultur in Köln

Neben den traditionellen Gerichten bietet die Kölner Küche auch eine Vielzahl an internationalen Spezialitäten. Ob italienische Pizza oder asiatische Nudelgerichte, die kulinarische Vielfalt der Stadt kann sich sehen lassen. Vor allem im Belgischen Viertel, in Ehrenfeld und im studentisch geprägten Kwartier Latäng entlang der Zülpicher Straße lässt sich die moderne Esskultur Kölns entdecken und genießen.

Eine kulinarische Tour durch Köln zeigt vor allem eines: Die Vielfalt, die die Stadt zu bieten hat. Ob traditionelle oder moderne Gerichte, die Kölner Küche lädt dazu ein, immer wieder Neues zu entdecken.

Transparenzhinweis
  • Dieser Text wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft. Wir freuen uns über Hinweise an t-online@stroeer.de.
Verwendete Quellen
  • koeln.de: "9 Dinge, die man in Köln gegessen haben sollte"
  • Eigene Recherche
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