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Köln plant teures Stadtquartier in Deutz – ehemaliger Industriehafen


In Deutz
Neues Stadtquartier könnte über 140 Millionen Euro kosten

Von t-online, fe

24.08.2023Lesedauer: 2 Min.
imago images 100580863Vergrößern des BildesEine alte Lagerhalle in Deutz (Archivbild): Hier könnte bald ein neues Stadtquartier entstehen. (Quelle: Christoph Hardt via www.imago-images.de)
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Die Stadt Köln plant ein neues Stadtquartier im ehemaligen Deutzer Industriehafen. Die Kosten dafür könnten enorm sein.

In Deutz entsteht in den kommenden Jahren ein neues Stadtquartier mit Platz für circa 6.900 Bewohner und rund 6.000 Arbeitsplätzen. Das Gelände des ehemaligen Industriehafens soll durch die Schaffung von Kitas, einer Grundschule, Gastronomie, Kultur- und Freizeitangeboten sowie Parks und Stadtplätzen zu einem lebendigen und nachhaltigen Stadtteil entwickelt werden. Auch sollen zwei neue Brücken über das Hafenbecken und eine Promenade entstehen.

Die denkmalgeschützten Mühlengebäude bleiben als "identitätsstiftende architektonische Wahrzeichen" erhalten, erklärte die Stadt in einer Pressemitteilung. Die aktuelle Planung zum Deutzer Hafen soll am Donnerstag, 31. August, dem Stadtentwicklungsausschuss sowie am Montag, 4. September, dem Finanzausschuss vorgelegt werden.

Kosten bis zu 143 Millionen Euro

Dabei sollen auf Basis von unterschiedlichen Risikoszenarien die erforderlichen Investitionen transparent dargestellt werden. Im ungünstigsten Szenario ergibt sich laut Stadt ohne Fördermittel eine Aufwendung von 143,3 Millionen Euro. Diese Summe sei für den Bau von Straßen und Wegen, die Anlage von Parks und Sportstätten sowie für die Errichtung von sozialer Infrastruktur wie einer Grundschule notwendig.

Die Baufelder werden sowohl durch die städtische Entwicklungsgesellschaft "moderne Stadt" als auch durch private Investoren entwickelt. Über Ausgleichsbeträge und Verkaufserlöse leisten sie Beiträge zur Refinanzierung der öffentlichen Investitionen. Die Kosten- und Finanzierungsplanung (KuF) wird durch die Stadtwerke Köln GmbH als treuhänderische Entwicklungsträgerin erstellt und jährlich fortgeschrieben.

Markus Greitemann, Beigeordneter für Planen und Bauen, hebt insbesondere die Wichtigkeit einer transparenten Kosten- und Finanzplanung hervor: "Es ist grundlegend und selbstverständlich, größtmögliche Transparenz bei der Kosten- und Finanzplanung zu bieten, wenn man für ein Großprojekt viele Millionen Euro der Bürger einsetzt."

Transparenzhinweis
  • Dieser Text wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft. Wir freuen uns über Hinweise an t-online@stroeer.de.
Verwendete Quellen
  • Pressemitteilung der Stadt Köln vom 24. August 2023 (per E-Mail)
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