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Kölner Oper: Sanierung verzögert sich, Kosten steigen – Reker optimistisch


Dauerbaustelle am Offenbachplatz
Kölner Oper: Sanierung dauert an, die Kosten steigen weiter

Von t-online, fe

03.05.2024Lesedauer: 2 Min.
imago images 0301834212Vergrößern des BildesKölns OB Henriette Reker (Archivbild): Für die Eröffnung der Oper in ungewisser Zukunft hat sie sich bereits "etwas zum Anziehen" gekauft. (Quelle: IMAGO/Christoph Hardt/imago)
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Die Eröffnung der Kölner Oper am Offenbachplatz verzögert sich weiter. Dadurch klettern auch die Kosten der Dauerbaustelle weiter in die Höhe. Ein Drama, das sich seit zwölf Jahren hinzieht.

Die Sanierung der Kölner Oper zieht sich weiter in die Länge. Auch die Kosten werden weiter steigen. Das gaben die Verantwortlichen am Freitag bekannt. Die Bauarbeiten am Offenbachplatz gehen nicht so voran, wie erwartet, berichtete Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Für Ende Juni 2024 war nach mehreren Verzögerungen die Schlüsselübergabe geplant. Jetzt steht fest: Wichtige Meilensteine können nicht erreicht werden, die Fertigstellung verzögert sich weiter. "Diese Nachricht ist sehr enttäuschend", sagte die parteilose Oberbürgermeisterin.

Anfangs wurden für den Bau der Oper 250 Millionen Euro veranschlagt. Dieser Kostenpunkt ist in den vergangenen Jahren ohnehin in weite Ferne gerückt. Nun steigen die Kosten um weitere zwei Millionen Euro auf insgesamt rund 704 Millionen Euro. Doch das ist nicht alles, schließlich ist die Sanierung der Oper nicht der einzige Kostenpunkt des Großprojekts rund um die Kölner Bühnen. Die Sanierung der bestehenden Bühnen Oper, Schauspiel, Kinderoper und "Kleines Haus" wird mehr als eine Milliarde Euro verschlingen, wenn alle Finanzierungskosten und die Ausgaben für die Interimsstätten mit einbezogen werden.

Reker zeigt sich weiter optimistisch

Unter anderem lägen die Gründe für die Verzögerung darin, dass im Bereich des Trockenbaus Kapazitäten fehlen würden, wie Stefan Charles, Beigeordneter für Kunst und Kultur, sagte. Wegen des Personalmangels könne der angedachte Zeitplan nicht eingehalten werden. Einen neuen Zeitplan konnten die Verantwortlichen nicht vorstellen.

Dennoch zeigten sie sich optimistisch: "Die Oper wird fertiggestellt", verkündete etwa Marcel Greitemann, Beigeordneter für Planen und Bauen. Und auch Reker sagte, dass der Fortgang der Baustelle für alle Beteiligten "von ganz hoher Priorität" sei. Reker wolle die Eröffnung der Oper noch in ihrer Amtszeit vollziehen, die im September 2025 endet. Daran hält die Kölner Oberbürgermeisterin fest: "Ich habe mir dafür auch schon etwas zum Anziehen gekauft", sagte sie.

Verwendete Quellen
  • Reporter vor Ort
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