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Köln: EM-Fanmärsche getrübt – Drohnen und Hetzparolen


Schweiz gegen Ungarn
EM-Fanmärsche getrübt: Drohnen und rassistische Parolen in Köln

Von t-online, tht, mfu

16.06.2024Lesedauer: 2 Min.
Schöner Anblick, aber nicht erlaubt: Ungarn-Fans zünden Rauchtöpfe vor dem Stadion.Vergrößern des BildesFür viele ein schöner Anblick, aber nicht erlaubt: Ungarn-Fans zünden Rauchtöpfe vor dem Stadion. (Quelle: Marius Fuhrmann )
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Rassistische Parolen überschatten den Fanmarsch der Ungarn in Köln. Einige pinkeln in Einfahrten vor dem Stadion. Die Polizei schreitet ein.

Vor dem Anpfiff der Partie Schweiz gegen Ungarn (3:1) zogen am Samstag Zehntausende Anhänger beider Teams mit Feuerwerkskörpern und lauten Gesängen durch die Domstadt zum Stadion. Der Einsatzleiter der Polizei Köln, Martin Lotz, spricht dennoch von einem "weitestgehend störungsfreien Einsatzverlauf".

Die beiden Fanmärsche der Anhänger beider Nationalmannschaften waren ab 12 Uhr mit insgesamt mehreren 10.000 Teilnehmenden von den Fan-Meeting-Points am Girlitzweg und der Kitschburger Straße in Richtung Stadion gestartet. Ungarische Anhänger zündeten währenddessen vereinzelt Pyrotechnik. In einem Fall sei ein Ungar in Gewahrsam genommen worden, weil er einem Platzverweis nicht nachgekommen sei, teilte die Polizei am Samstag mit.

Von den Ungarn-Fans benahmen sich laut einem Reporter einige daneben: Einige pinkelten in die Einfahrten in Alt-Müngersdorf und wer ihr Gebaren von oben aus den Fenstern missbilligte, den betitelten sie den Reporterangaben zufolge mit "Cigányok", zu Deutsch: "Zigeuner". Auch "Ausländer raus" soll ein junger Mann mit Ungarn-Schal gerufen haben. In zwei Fällen mutmaßlicher volksverhetzender Parolen fertigten die Einsatzkräfte Strafanzeigen an, wie die Polizei mitteilte. Auf der Aachener Straße zündeten drei ungarische Fans zudem Rauchtöpfe in ihren Nationalfarben.

Zudem konnten die Einsatzkräfte mehr als zehn Drohnen in Flugverbotszonen im Stadtgebiet Köln stoppen, zur Landung bringen und mindestens acht der mutmaßlichen Drohnen-Piloten identifizieren. Gegen diese wurden Strafverfahren eingeleitet.

Polizei-Einsatzleiter Martin Lotz resümiert: "Nach wochenlangen Vorbereitungen sind wir mit dem heutigen Einsatzverlauf sehr zufrieden. Das polizeiliche Einsatzkonzept hat sich bewährt und bislang für einen sicheren Fußballtag gesorgt." Die Polizei schaue zuversichtlich auf die kommenden Einsatztage.

Verwendete Quellen
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