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Karneval in Köln: Carolin Kebekus befürchtet wilde Feiern trotz Lockdowns

Trotz Corona-Lockdown  

Carolin Kebekus befürchtet wilde Feiern an Karneval in Köln

10.02.2021, 19:23 Uhr | dpa

Karneval in Köln: Carolin Kebekus befürchtet wilde Feiern trotz Lockdowns. Carolin Kebekus vermisst den Karneval, rät aber zum Feierverzicht: Dennoch befürchtet sie, dass an Karneval einige Jecken zum Feiern nach Köln kommen könnten. (Quelle: dpa/Vennenbernd)

Carolin Kebekus vermisst den Karneval, rät aber zum Feierverzicht: Dennoch befürchtet sie, dass an Karneval einige Jecken zum Feiern nach Köln kommen könnten. (Quelle: Vennenbernd/dpa)

Komikerin Carolin Kebekus befürchtet, dass sich an Weiberfastnacht trotz des abgesagten Straßenkarnevals viele Leute in Köln treffen und dort feiern wollen.

Wegen der Corona-Pandemie fällt Karneval dieses Jahr aus. Doch Carolin Kebekus fürchtet, dass sich in Köln trotzdem einige Jecken zum Feiern treffen könnten. "Ich hoffe, dass wir das sicherheitsmäßig alles gut hinbekommen", sagte sie dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Sie sei sich nicht sicher, dass alle mitbekommen hätten, dass der Karneval dieses Jahr ausfällt.

Dass dem so sei, sei "natürlich scheiße" und tue jedem Kölner im Herzen weh. An Karneval trotzdem zu feiern, sei für sie aber keine Option: "Klar würde man gerne eine Pizza essen gehen oder Leute treffen. Aber jetzt zu sagen: Scheiß drauf, kommt Karneval halt zu uns, da hätte ich viel zu viel Respekt vor, weil ich zu viele Leute kenne, die Corona haben oder hatten. Ein Freund von mir hat seit Monaten keinen Geruchs- und Geschmackssinn mehr. Da fehlen dir zwei komplette Sinnesorgane und das wird noch nicht mal als schwerer Verlauf bezeichnet."

Karnevals-Konzerte in Autokinos oder Sitzungen im Digitalformat sind für Kebekus kein Ersatz für jecke Live-Events: "Als Künstler ist es die Höchststrafe, kein Publikum zu haben. Irgendwie gewöhnt man sich zwar daran. Aber das ist kein Dauerzustand und auch finanziell nicht in Ordnung. Von Autokino-Konzerten und Streams kann keiner leben."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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