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Köln: Polizei nimmt Drogendealer vom Neumarkt fest

Polizei nimmt Dealer fest  

Schlag gegen Heroinhandel auf dem Neumarkt

04.05.2021, 13:56 Uhr | t-online

Köln: Polizei nimmt Drogendealer vom Neumarkt fest. Rund 50.000 Euro Bargeld und Drogen wurden sichergestellt: Die Polizei Köln konnte Mitglieder einer Drogendealer-Bande festnehmen. (Quelle: Polizei Köln)

Rund 50.000 Euro Bargeld und Drogen wurden sichergestellt: Die Polizei Köln konnte Mitglieder einer Drogendealer-Bande festnehmen. (Quelle: Polizei Köln)

Zwei mutmaßliche Drogendealer einer Bande wurden von der Polizei Köln vorläufig festgenommen. Die Männer sollen Kokain und Heroin an Drogenhändler vom Neumarkt geliefert haben.

Die Polizei Köln hat zwei Haftbefehle gegen die Hauptbeschuldigten (28, 23) einer Drogenbande vollstreckt und zwei mutmaßliche Dealer (20, 21) festgenommen. Die Männer sollen unter anderem "Straßenverkäufer" vom Neumarkt mit Heroin und Kokain versorgt haben. Die Fahndung nach vier weiteren gesuchten Bandenmitgliedern dauert an.

Gegen 6 Uhr stürmten Einsatzkräfte der Beweissicherung- und Festnahmeeinheit (BFE) die Wohnungen der Verdächtigen. Bei der Durchsuchung der acht Wohnungen in der Innenstadt beschlagnahmten die mehr als 30 Beamtinnen und Beamte circa 170 Gramm Heroin, geringe Mengen Crystal Meth, etwa 50.000 Euro Bargeld sowie mehrere Mobiltelefone und Laptops. Die Festgenommenen sollen noch heute einem Richter zur Verkündung der Haftbefehle vorgeführt werden.

"Die Festnahmeaktion macht deutlich, dass wir gegen den illegalen Drogenhandel auf dem Neumarkt vorgehen – nicht immer sichtbar, am Ende aber mit Erfolg", sagt Kripochef Klaus-Stephan Becker. "Ermittlungen gegen strukturiert arbeitende Banden sind zeit- und personalintensiv, aber ein wichtiger Baustein, um dem Drogenhandel und der Verwahrlosung am Neumarkt nachhaltig entgegen zu wirken."

Ermittlungen dauerten mehrere Monate

Eine Ermittlungsgruppe kam den sechs Männern nach mehreren Monaten verdeckter Arbeit auf die Spur. Die Bande soll die Wohnungen in näherer Umgebung des Neumarkts angemietet und von dort aus den Drogenhandel organisiert haben. Die Wohnungen sollen als "Drogenbunker" und Rückzugsraum für Lieferanten und Dealer gedient haben. Nach ersten Festnahmen und Sicherstellungen war es den Fahndern gelungen, die Wohnungen zu ermitteln, von wo aus der Drogenhandel organisiert wurde.

In 2020 hat die Polizei auf dem Neumarkt mehr als 300 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz registriert. Er ist einer von sieben Kriminalitätsbrennpunkten in Köln. 

Verwendete Quellen:

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