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Köln: Karl Lauterbach warnt vor zu schnellen Sommer-Öffnungen

Ausblick auf Sommer  

Karl Lauterbach hält schnelle Öffnungen für "unvernünftig"

18.05.2021, 15:15 Uhr | t-online

Köln: Karl Lauterbach warnt vor zu schnellen Sommer-Öffnungen. Karl Lauterbach (Archivbild): Der Politiker wird als Corona-Experte immer wieder bei Talkshows eingeladen. (Quelle: imago images/Future Image)

Karl Lauterbach (Archivbild): Der Politiker wird als Corona-Experte immer wieder bei Talkshows eingeladen. (Quelle: Future Image/imago images)

In Köln wurde die Ausgangsbeschränkung gelockert. Folgen nun weitere Öffnungen und ist die belastende Corona-Zeit schon bald vorbei? Kölner Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach mahnt zur Vorsicht. 

Erleben wir in Köln bald Szenen wie in Madrid? Im beliebten Urlaubsland Spanien ist der Corona-Notstand zu Ende gegangen, Tausende Menschen haben das in den Straßen gefeiert. In Köln ist der Inzidenzwert wieder über 100 geklettert, großflächige Öffnungen sind erst mal verschoben. Doch wie wird der Sommer? Das dürften sich viele Menschen gerade fragen. SPD-Gesundheitspolitiker und Kölner Karl Lauterbach hat sich dazu in der Talkshow "hart aber fair" geäußert. 

Sein Appell: Wir dürfen jetzt nicht die Geduld verlieren, das wäre "unvernünftig". Welche Lockerungen es im Sommer geben werde, könne man jetzt noch nicht genau sagen. Immerhin gibt es offenbar Hoffnung für Gastronomie und Kontakte im Freien: "Wenn es sich im Außenraum bewegt, dann ist das Risiko wahrscheinlich nicht besonders hoch," so Lauterbach. Wenn sich aber etwa Partys von außen nach drinnen verlagerten, dann reiche ein Infizierter, "und die Welle geht wieder los". Lauterbach führte auch "junge Leute" an, die zum Teil noch nicht geimpft seien. 

"Wir haben 15 Monate durchgehalten und sind wenige Wochen davor, dass wir unsere Hochrisiko-Leute geimpft haben können", mahnt Lauterbach. Er fürchtet offenbar, dass Öffnungen nun überstürzt werden könnten. Es sei ein Unterschied, ob man sage, im Sommer sei das Gröbste vorbei – oder jetzt. "Jetzt ist es noch nicht vorbei", ist er sich sicher. Seine Prognose: "Wir müssen noch drei Wochen durchhalten" – bis 50 Prozent der Bevölkerung eine Erstimpfung haben, so Lauterbach.

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