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"Peta" gegen 1. FC Köln: "Hennes-Tradition abschaffen"


Fans empört
Tierschützer wollen FC-Hennes verbannen

Von t-online
31.05.2021Lesedauer: 2 Min.
Geißbock Hennes IX.: Er feierte im Februar seinen dritten Geburtstag.Vergrößern des BildesGeißbock Hennes IX.: Er feierte im Februar seinen dritten Geburtstag. (Quelle: Eduard Bopp/imago-images-bilder)
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Beim 1. FC Köln herrscht trotz abgewendeten Liga-Abstiegs angespannte Stimmung. Nun schießt auch noch eine Tierschutzorganisation gegen die Geißböcke – wegen ihres Maskottchens.

Nach dem Sieg am Samstag gegen Kiel hat der 1. FC Köln den Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga geschafft. Am Sonntag wurde bekannt, dass der Klub sich vom Sportchef Horst Heldt trennt. Wenn es nach der Tierschutzorganisation "Peta" geht, sollten sich die Geißböcke auch von ihrem Maskottchen Hennes trennen.

"Peta" fordert den FC auf, "Geißbock Hennes IX. gegen ein zeitgemäßes Maskottchen auszutauschen", heißt es in einer Pressemeldung. "Denn echte Tiere haben nichts in einem Fußballstadion zu suchen." Die Organisation bietet dem FC an, ein Geißbock-Kostüm für ein menschliches Maskottchen zu schenken – dafür sollen die Kölner den Hennes an einen sogenannten Lebenshof übergeben.

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"Seit 1950 missbraucht der 1. FC Köln lebende Geißböcke als Maskottchen und setzt sie regelmäßig gefährlichen Situationen sowie dem Stress durch Menschenmassen und dem Lärm im Stadion aus", heißt es von der Organisation. Laut "Peta" müsse sich der FC "von dem völlig veralteten Brauch, ein Tier als Glücksbringer zu missbrauchen" verabschieden. Die Tierrechtler hatten das bereits 2015 gefordert. Damals hatte Anthony Ujah den Vorgänger des derzeitigen Geißbocks im Jubel im Stadion an den Hörnern gepackt.

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Den Twitter-Appell von "Peta" teilen jedoch nur die wenigsten. "Ich glaube nicht, dass es viele Geißböcke gibt, die ein schöneres Leben als unser Hennes haben", schreibt etwa eine Nutzerin. "Finger weg vom Geißbock Hennes!!!", kommentiert ein anderer.

Hennes XI lebt im Kölner Zoo, wo sich Tierpfleger um ihn kümmern. Er hat auch eine eigene Facebook-Seite, über die Fans Eindrücke aus seinem Alltag bekommen können. Wegen der Corona-Pandemie hat der Geißbock aktuell Stadionverbot.

Verwendete Quellen
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