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Leverkusen: Ermittlungen nach Chempark-Explosion

Explosion in Leverkusener Chempark  

Fokus auf Aufräumarbeiten – Staatsanwaltschaft ermittelt

29.07.2021, 08:13 Uhr | dpa

Polizeisprecher zur dramatischen Lage vor Ort

In Leverkusen steigt derzeit eine riesige Rauchwolke auf: Auf dem Gelände eines Chemieparks ist es zu einer Explosion gekommen. Die Einsatzkräfte sind mit einem Großaufgebot vor Ort.

Explosion in Leverkusen: Eine riesige Rauchwolke türmt sich über der Stadt auf - so reagiert die Polizei. (Quelle: t-online)


Nach der Explosion im Leverkusener Chempark gibt es kaum mehr Hoffnung, noch Überlebende unter den Vermissten zu finden. Die Einsatzkräfte vor Ort fokussieren sich auf die Aufräumarbeiten. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. 

Noch immer werden nach der Explosion in der Leverkusener Müllverbrennungsanlage fünf Menschen vermisst. Die Suche laufe zwar weiter, sagte ein Sprecher der Chempark-Betreiberfirma Currenta am Donnerstagmorgen. Doch: "Wir haben keine Hoffnung mehr, jemanden lebend zu finden", so der Sprecher.

Die Einsatzkräfte vor Ort fokussieren sich nach Unternehmensangaben nun in Abstimmung mit den Ermittlern auf die Vorbereitung der Aufräum- und Bergungsarbeiten.

Schweres Gerät im Einsatz in Leverkusen: Einsatzkräfte der Feuerwehr arbeiten nach der schweren Explosion in einer Müllverbrennungsanlage am Brandort. (Quelle: dpa/Chempark/Currenta GmbH)Schweres Gerät im Einsatz in Leverkusen: Einsatzkräfte der Feuerwehr arbeiten nach der schweren Explosion in einer Müllverbrennungsanlage am Brandort.

Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung

Die Behörden würden jetzt die Ermittlungen zur Ursache der Detonation aufnehmen. Bei der Kölner Polizei wurde eine Ermittlungsgruppe eingerichtet. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung und fahrlässiges Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion gegen Unbekannt.

Bei der Explosion in einer Müllverbrennungsanlage des Chemparks am Dienstagmorgen waren mindestens zwei Menschen getötet worden. 31 wurden laut Currenta verletzt. Fünf Menschen werden noch vermisst. Es handle sich demnach um vier Mitarbeiter des Unternehmens und einen Mitarbeiter einer externen Firma.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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