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Abgesagter Karneval: Corona verursacht MilliardenschÀden

Von dpa
22.02.2022Lesedauer: 2 Min.
Coronavirus - Nordrhein-Westfalen
Eine große Karnevalsfigur steht vor dem Kölner Dom in der Trankgasse. (Quelle: Thomas Banneyer/dpa/Symbolbild/dpa-bilder)
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Abgesagte RosenmontagszĂŒge, stornierte Prunksitzungen und ausgefallene Feiern: Corona fĂŒhrt auch in diesem Jahr bei Gastronomen, Hoteliers und KostĂŒmverleihern in den Karnevalshochburgen zu wirtschaftlichen Verlusten in Milliardenhöhe. Nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) dĂŒrften die Einbußen mit bis zu 1,62 Milliarden Euro sogar noch höher ausfallen als im Vorjahr. Auch der Import von Karnevalsartikeln lag zuletzt deutlich unter dem Vorkrisenniveau.

"Karneval kann immer noch nicht so stattfinden wie vor Corona: Die meisten Sitzungen sind abgesagt oder stark eingeschrĂ€nkt, viele Jecken von außerhalb bleiben den Karnevalshochburgen fern", erklĂ€rten die IW-Experten. Omikron ĂŒberlagere die Feierlaune.

Unter normalen Bedingungen hĂ€tte die Wirtschaft laut IW mit GetrĂ€nken, HotelĂŒbernachtungen und KostĂŒmen rund 1,79 Milliarden Euro eingenommen. Dieses Jahr werde nur ein Bruchteil dieser Summe erreicht. Mit ĂŒber 40 Prozent des Gesamtumsatzes fallen die grĂ¶ĂŸten AusfĂ€lle nach EinschĂ€tzung des IW wieder bei Gastronomen und Hoteliers an, direkt danach folgen EinzelhĂ€ndler mit einem Anteil von rund 20 Prozent am Gesamtumsatz. Bei ihnen sind vor allem KostĂŒmverkĂ€ufer betroffen. Hinzu kommen AusfĂ€lle im Transportsektor, beim Ticketverkauf und weiteren Dienstleistungen.

Die IW-Experten berĂŒcksichtigten in ihrer Studie nicht nur den Kölner Karneval, sondern auch das nĂ€rrische Treiben in DĂŒsseldorf und Mainz. Dass die wirtschaftlichen Verluste in diesem Jahr mit 1,62 Milliarden Euro noch den Vorjahreswert von rund 1,5 Milliarden Euro ĂŒbertreffen dĂŒrften, hat nach Angaben der Experten vor allem zwei GrĂŒnden: Zum einen ist die aktuelle Session mit 111 Tagen deutlich lĂ€nger als die im Vorjahr. Zum andere wirke sich die Inflation aus.

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Angesichts abgesagter UmzĂŒge und ausgefallener Feiern ist auch die Einfuhr von Karnevalsbedarf nach Deutschland eingebrochen. Im vergangenen Jahr wurden Karnevals- und Unterhaltungsartikel im Wert von 75,7 Millionen Euro importiert, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Das waren 9,2 Prozent weniger als im Vorjahr und rund ein Viertel (25,9 Prozent) weniger als vor der Corona-Pandemie 2019.

Wichtigstes Herkunftsland fĂŒr den deutschen Markt war China, berichteten die Statistiker. Knapp drei Viertel (72,2 Prozent) der im Jahr 2021 importierten Menge an Karnevalsartikeln kam von dort.

Der Export von Luftschlangen, Pappnasen und Co. wuchs dagegen 2021 um 5,5 Prozent gegenĂŒber dem Vorjahr auf 39,7 Millionen Euro. Er lag jedoch fast ein FĂŒnftel unter dem Wert des Vor-Corona-Jahres 2019 (49,5 Millionen Euro). GrĂ¶ĂŸter Abnehmer deutscher Karnevals- und Unterhaltungsartikel im vergangenen Jahr war Polen - ĂŒber ein Viertel aller exportierten Karnevalsartikel gingen in das Nachbarland.

Vor Ausbruch der Pandemie hatte der Außenhandel mit Karnevals- und Unterhaltungsartikeln noch stetig zugenommen. Im Jahr 2019 wurden Waren im Wert von 102,1 Millionen Euro importiert - gut zwei Drittel mehr als zehn Jahre zuvor (2009: 60,6 Mio Euro). Auch die Exporte legten im selben Zeitraum um mehr als die HĂ€lfte zu.

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