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In Kölner Supermärkten wird das Speiseöl knapp

Von Tanja Alandt

16.03.2022Lesedauer: 2 Min.
Ausverkauftes Regal in einem Kölner Supermarkt: Ein Schild weist Kunden auf die Mitnahmebegrenzung für Speiseöl, Zucker und Mehl hin.
Ausverkauftes Regal in einem Kölner Supermarkt: Ein Schild weist Kunden auf die Mitnahmebegrenzung für Speiseöl, Zucker und Mehl hin. (Quelle: Carlotta Cornelius/T-Online-bilder)
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Aufgrund des Ukraine-Kriegs wird Speiseöl in deutschen Supermärkten knapp. Besonders Sonnenblumenöl ist gefragt. Als Diesel-Alternative eignet sich Speiseöl jedoch nicht, warnt der ADAC.

Ausverkauftes Sonnenblumenöl ist derzeit in nahezu jedem Supermarkt und Discounter zu beobachten. Manche Filialen werden daher das Maximum auf beispielsweise drei Flaschen pro Person reglementieren, sobald das Öl wieder in den Regalen zu finden ist.

Selbst im italienischen Supermarkt Andronaco in Köln-Ossendorf war am Dienstagabend kein Sonnenblumenöl mehr vorhanden. Dieses gibt es hier normalerweise in 10-Liter-Kanistern auf Paletten zu kaufen. Wer nach Sonnenblumenöl fragt, wird jetzt auf das vorrätige Rapsöl im Großregal vertröstet. Olivenöl ist ebenfalls vorhanden.

Supermärkte in Köln: "Jetzt geht es noch an die Konserven"

"Am Samstag gab es noch Sonnenblumenöl", berichtet Verkäuferin Giovanna Mastrandrea, ihre Kollegin Anna Ferrara nickt zustimmend. Neben dem Speiseöl seien auch Mehl und Zucker momentan sehr begehrt.

Im Vergleich zu dem jetzigen Ansturm seien die Corona-Hamsterkäufe um das Klopapier weniger schlimm gewesen. "Jetzt geht es noch an die Konserven", berichtet Ferrara.

Die Verkäuferinnen Giovanna Mastrandrea (l.) und Anna Ferrara im Lager des Andronaco-Supermarkts in Köln-Ossendorf: Normalerweise lagert hier Sonnenblumenöl in 10 Liter-Kanistern.
Die Verkäuferinnen Giovanna Mastrandrea (l.) und Anna Ferrara im Lager des Andronaco-Supermarkts in Köln-Ossendorf: Normalerweise lagert hier Sonnenblumenöl in 10-Liter-Kanistern. (Quelle: Tanja Alandt/T-Online-bilder)
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Russland und Ukraine sind Haupt-Exportländer für Sonnenblumenöl

Dass Sonnenblumenöl in Deutschland bald Mangelware ist, davon geht der Verband der ölsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland (Ovid) aus. Laut Ovid seien die Ukraine mit 51 Prozent und Russland mit 27 Prozent die weltweit wichtigsten Exportländer für dieses Öl.

Deutschland decke den Bedarf an Sonnenblumenöl zu 94 Prozent über bezogene Importe, nur 6 Prozent stamme aus heimischer Produktion.

Die Situation sei durch eine Missernte in Kanada und coronabedingte Logistikprobleme bereits zuvor angespannt gewesen. Daher seien die Preise schon vor dem Ukraine-Krieg gestiegen. Als Alternative empfiehlt Ovid Rapsöl, hierbei seien keine Engpässe zu befürchten.

Salatöl ist keine Diesel-Alternative!

Doch die Hamsterkäufer verwenden das Speiseöl nicht nur zum Kochen: Wie der ADAC beobachtet, versuchen immer mehr Menschen, ihre Autos aufgrund steigender Spritpreise mit Salatöl zu betanken.

"Das größte Problem ist der deutliche Viskositätsunterschied [Zähflüssigkeit, Anm. d. Red.] im Vergleich zu herkömmlichem Diesel", vermeldet der ADAC in einer Mitteilung. "Pflanzenöle führen zu Startschwierigkeiten und wirken sich negativ auf Leistung und Lebensdauer des Motors aus."

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Von Marc Merten
ADACDeutschlandDiscounterRusslandSupermarktUkraine

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