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Tiktok-Nutzerin entschuldigt sich für "Fake-Video" – Polizei ermittelt

Von dpa, pb, law

Aktualisiert am 21.03.2022Lesedauer: 2 Min.
Die Zeugin: Eine Frau erzählt in einem Video in russischer Sprache Details zu einem angeblichen Mord an einem Russen in Euskirchen durch Ukrainer. Die Polizei weiß davon nichts.
Die Zeugin: Eine Frau erzählt in einem Video in russischer Sprache Details zu einem angeblichen Mord an einem Russen in Euskirchen durch Ukrainer. Die Polizei weiß davon nichts. (Quelle: Screenshot Telegram)
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Erst verbreitete sich ihr tränenreiches Video in Windeseile im Netz – nun entschuldigt sich eine Frau: Sie hatte behauptet, dass mehrere Ukrainer einen Jungen in NRW erschlagen haben sollen. Doch das stimmt gar nicht.

Die Urheberin eines "Fake-Videos" über ein angebliches Verbrechen durch Ukrainer in Nordrhein-Westfalen hat sich in einem weiteren Video für die falsche Information entschuldigt – ebenfalls auf der Social-Media-Plattform Tiktok, auf der sie die Falschinformationen in die Welt gesetzt hatte.

In dem Video, das t-online und ZDFheute vorliegt, sagte die Frau, sie sei reingelegt worden und einem Mann "aufgesessen, der die Ukrainer einfach hasst und mit dieser Story alles noch verschlimmern wollte". Durch die Nachricht sei es ihr so schlecht gegangen, dass sie sich nicht weiter informiert habe. "Und dann habe ich erfahren, dass das alles ein Fake ist." Auf eine Anfrage hat sie noch nicht reagiert.

Die Frau hat ihr früheres Video gelöscht. Dort hatte sie behauptet, dass ein 16-jähriger Flüchtlingshelfer von einem "Mob ukrainischer Flüchtlinge" in Euskirchen erschlagen worden sei – weil er Russisch gesprochen habe. Die Bonner Polizei, die zuständig für den Fall ist, dementierte das jedoch gegenüber t-online am Wochenende umgehend.

Video über angeblichen Vorfall in Euskirchen schlägt Wellen

Der Staatsschutz hat nun jedoch wegen des Videos Ermittlungen aufgenommen, da das Video gezielt zur Stimmungsmache verbreitet worden sein könnte. "Wir prüfen in Absprache mit der Staatsanwaltschaft den Verdacht einer Straftat", sagte ein Polizeisprecher.

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In ihrer Entschuldigung sagt die Frau nun, sie wolle nicht, dass andere den gleichen Fehler machten wie sie. Die Polizei war am Wochenende durch Anrufer auf das Video in den sozialen Medien aufmerksam geworden.

Ziel sei nun, dass das Video gelöscht und nicht weiterverbreitet werde, so der Sprecher. Auch solle die Identität der Sprecherin geklärt werden.

Bereits kurz nach Veröffentlichung war die Nachricht auch ohne jede Quellenangabe oder Überprüfung von der Seite der russischen Federal News Agency vermeldet worden, die zum Geflecht der "Troll-Fabrik" "Internet Reserach Agency" gehört.

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Von Carlotta Cornelius
EuskirchenMordPolizeiTikTok

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