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Oktoberfest 2023: Oberbürgermeister äußert sich zu den Spannern auf der Wiesn


Bürgermeister findet deutliche Worte zu Spannern auf der Wiesn


Aktualisiert am 01.10.2023Lesedauer: 2 Min.
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Junge Mädchen auf dem "Teufelsrad" beim Oktoberfest (Archivbild). (Quelle: STL/imago)

Seit Tagen erhitzt die Debatte um Spanner auf der Wiesn die Gemüter. Nun hat sich Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter dazu bei t-online geäußert.

Bestes Wetter und mehr Besucher als in den Vorjahren – das Oktoberfest ist im vollen Gange. Doch leider hat das weltweit größte Volksfest auch seine Schattenseiten. In diesem Jahr sorgten Spanner immer wieder für unschöne Meldungen von der Wiesn. Sie sollen Frauen teils gezielt unters Dirndl fotografiert haben. Im Fokus steht dabei auch das Traditionsfahrgeschäft "Teufelsrad". Nun hat sich Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter im t-online Interview dazu geäußert.

Bis Mittwoch waren der Polizei fünf solche Fälle, die als "Upskirting" bezeichnet werden, bekannt. Da "Upskirting" erst seit 2021 ein Straftatbestand ist, ist ein statistischer Vergleich mit den Vorjahren – insbesondere denen vor Corona – kaum möglich. Für Reiter ist das Thema auf dem Oktoberfest jedoch kein neues. "Das Problem gibt es nicht nur dieses Jahr, das ist jedes Jahr das gleiche Thema", sagte er t-online.

Dieter Reiter auf dem Oktoberfest: "Das ist eine Straftat"

"Es gibt Menschen, die glauben, es sei toll, wenn man unter das Dirndl filmt. Aber das ist eine Straftat", so der Oberbürgermeister weiter. Nach seinen Aussagen werden immer wieder Frauen, deren Dirndl über den Knien enden, Opfer von "Upskirting". Für die Täter habe er jedoch keinerlei Verständnis: "Wer erwischt wird, hat keinen Spaß mehr dran."

In der Tat reicht das Strafmaß für "Upskirting" laut Polizei von einer Geldstrafe bis zu einer zweijährigen Haftstrafe. Offiziell heißt der Tatbestand Verletzung des Intimbereichs durch Bildaufnahmen.

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Das sagt Dieter Reiter zum "Teufelsrad"

Auch beim Traditionsfahrgeschäft "Teufelsrad" sollen in der Vergangenheit Spanner Frauen gezielt unter das Dirndl fotografiert haben. Die Betreiberin berichtete t-online etwa von einem Spanner, den sie mit ihren Mitarbeitern im vorigen Jahr überführt hatte. Mehr dazu lesen Sie hier.

"Ich finde es unerträglich, wenn so etwas wie das "Teufelsrad" irgendwann nicht mehr stattfinden kann, bloß, weil es zu viele Verrückte gibt, die sich daran aufpeitschen", sagte Reiter weiter.

Seiner Ansicht nach sei das Dirndl genau das richtige Kleidungsstück für Frauen auf dem Oktoberfest. Männer sollten dieses auch als Kleidungsstück respektieren und niemand sollte es missbrauchen, um Frauen unter dem Rock zu filmen. "Aber auch das hat was mit Alkohol und dem riesigen Volksfest zu tun", so Reiter.

Verwendete Quellen
  • Reporter vor Ort
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