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Küchen-Chef in München bestätigt Vorwürfe: Mäusekot in "Brenner Operngrill"


Zahlreiche Verstöße
Mäusekot in Münchner Nobellokal: Betriebsleiter gesteht

Von t-online, pb

Aktualisiert am 17.11.2023Lesedauer: 2 Min.
Steak auf dem Grill (Symbolfoto): Die Delikatesse ist eine der Spezialitäten des "Brenner Operngrill".Vergrößern des BildesSteak auf dem Grill (Symbolfoto): Die Delikatesse ist eine der Spezialitäten des "Brenner Operngrill". (Quelle: imageBROKER/imago)
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Unappetitliche Funde in einem der schicksten Restaurants München: Vor Gericht gesteht der Betriebsleiter die Mängel – und erhält eine Strafe.

In München ist der Betriebsleiter des Nobelrestaurants "Brenner Operngrill" zu einer Geldstrafe wegen Hygienemängeln in der Küche des Lokals verurteilt worden. Laut der "Süddeutschen Zeitung" (SZ) war bei einer Überprüfung im vergangenen Jahr Mäusekot an zahlreichen Stellen des Luxusrestaurants gefunden worden.

Insgesamt seien bei einer Inspektion im vergangenen Jahr 51 Verstöße festgestellt worden, darunter auch Mäusekot in verschiedenen Bereichen des Restaurants. Weil der Betriebsleiter Einspruch gegen einen Strafbefehl der Staatsanwaltschaft wegen des "vorsätzlichen Inverkehrbringens von für den Verzehr durch Menschen ungeeigneten Lebensmitteln" eingereicht hatte, kam es am Mittwoch in München zum Prozess am Amtsgericht.

Laut der "SZ" hatten die Inspekteure des Kreisverwaltungsreferats (KVR) unter anderem an der Theke und an der "Grillstation" des Lokals die Hinterlassenschaften der kleinen Nager entdeckt. Weil bei einer "Nachkontrolle" nichts mehr zu beanstanden war und der Betriebsleiter die Mängel einräumte, wurde der Mann schließlich zu einer Geldstrafe von 80 Tagessätzen à 70 Euro verurteilt.

Mäuse-Probleme sollen wegen Corona geherrscht haben

Der "Brenner Operngrill" ist nicht das einzige Restaurant in der Stadt, das mit Hygieneproblemen zu kämpfen hat. In einem ähnlichen Verfahren rund um einen Münchner Gastrobetrieb sprach die Verteidigerin von einem "massiven Mäuse- und Rattenproblem" in der Innenstadt, das man nicht den Restaurants anlasten könne.

Der Geschäftsführer des Lokals erklärte vor Gericht, dass man während der "Corona-Zeit ein temporäres Problem" gehabt habe. Das sei nun aber gelöst.

Der "Brenner Operngrill" zählt zu den angesehensten Lokalen der Isar-Metropole: In dem Restaurant gibt es sowohl italienische Klassiker als auch Grillgerichte mit einer mediterranen Note. Die Preise sind entsprechend der Top-Lage an der Maximilianstraße: So gibt es laut Karte das klassische kleine Entrecôte-Steak (280 Gramm) für 36 Euro. Als Besonderheit der Küche gilt auch das T-Bone-Steak aus Nebraska für zwei Personen – es kostet rund 100 Euro.

Verwendete Quellen
  • sueddeutsche.de: Mäusekot in Münchner Nobel-Lokal
  • brennergrill.de (PDF): Aktuelle Abendkarte
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