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Corona-Krise: Der normale Alltag ist zurück – doch nicht für Kinder

Nach Corona-Lockerungen  

Der normale Alltag ist zurück – doch nicht für Kinder

26.05.2020, 14:35 Uhr | t-online.de, vss

Corona-Krise: Der normale Alltag ist zurück – doch nicht für Kinder. "Wir vermissen euch" steht auf Zetteln, die am Zaun einer Kita hängen: Noch dürfen nicht alle Kinder wieder in die Betreuung. (Quelle: imago images/Zuma Wire/Symbolbild)

"Wir vermissen euch" steht auf Zetteln, die am Zaun einer Kita hängen: Noch dürfen nicht alle Kinder wieder in die Betreuung. (Quelle: Zuma Wire/Symbolbild/imago images)

Der Alltag vieler Münchner hat sich nach den ersten Lockerungen in der Corona-Krise normalisiert. Während die Erwachsenen wieder in Biergärten die Sonne genießen, müssen viele Kinder jedoch zuhause bleiben.

Die U-Bahnen fahren wieder, Geschäfte sind geöffnet, ebenso wie Biergärten und Restaurants. Auch die Bundesliga hat den Betrieb wieder aufgenommen. Der Alltag in München nimmt so langsam wieder seinen Lauf. Für viele scheint die Corona-Pandemie wie nie da gewesen. Doch einige Einrichtungen müssen größtenteils geschlossen bleiben: Schulen und Kitas. Kindern bleibt Normalität wohl zum Teil verwehrt. Zumindest wird das im Netz heftig diskutiert.

Einige glauben, das Geld spielt eine Rolle. "Kinder haben keine Lobby und man verdient auch kein Geld, wenn sie in die Schule oder in die Kita gehen", schreibt ein Nutzer bei Twitter. "Bezeichnend genug, dass in Bayern Biergärten vor Kindergärten aufmachen", twittert ein anderer. 

Kitas wieder zu öffnen, müsse nicht heißen, den gewohnten Regelbetrieb wieder aufzunehmen, jedoch allen Kindern für mehrere Stunden in der Woche einen Besuch in der Einrichtung zu gewähren. "Ich habe keine Kinder, doch ich war mal selbst eins", schreibt eine Nutzerin. Dass die Bedürfnisse der Jüngsten vergessen werden, verstehe sie nicht.

"Die Verhältnismäßigkeit stimmt nicht"

Unverständnis gebe es nicht nur bei den Eltern, sondern auch bei den Kindern. Dass sie ihre Freunde auf den Spielplätzen treffen können, aber nicht gemeinsam mit ihnen in die Kita gehen dürfen, sei ihnen ein Rätsel. Während einige die Notbetreuung nutzen, müssten andere nämlich zuhause bleiben. 

"Für so etwas Profanes wie Hose kaufen oder eine neue Frisur nehmen wir ein Risiko in Kauf und setzen andere dem aus. Für Bildung aber wird null Risiko gefordert. Da stimmt die Verhältnismäßigkeit nicht", glaubt ein Nutzer. 

Grundsätzlich nimmt jedes Kind die Krise jedoch anders wahr. Kinder können auch gestärkt aus der Situation herausgehen. t-online.de berichtete darüber. Zudem sei es wichtig, dass sie Krisen kennenlernen.

Vorschulkinder sowie deren Geschwister dürfen in Bayern nun wieder in die Kita. Auch Waldkindergärten können wieder öffnen. In der Großtagespflege dürfen nur zehn Kinder gleichzeitig betreut werden. Es soll feste Gruppen mit festen Betreuern geben.

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherche

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